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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und ein neues Buch über die Flicks

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Ina Hartwig hat sich mit dem chinesischen Exil-Autor Bei Ling getroffen und berichtet.

Der mit 15.000 Euro dotierte Hermann-Hesse-Literaturpreis geht an den Schweizer Autoren Alain Claude für seinen Roman Privatstunden (Suhrkamp).

„Wenn es ein Buch zu Stefan George gibt, das eine umfassende Diskussion lohnt, dann ist es ohne Zweifel Raulffs Kreis ohne Meister“, findet Thomas Meyer nach der Lektüre von diesem bei C.H. Beck erschienenen Werk von Ulrich Raulff.

Krimi:
Adrian Hyland: Outback Bastard (Suhrkamp)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Hannes Hintermeier zum Google Book Settlement.

„Eine scharfe Beobachtungsgabe“ attestiert Hans-Peter Riese der tschechischen Autorin Petra Hulová in seiner Rezension ihres Romans Manches wird geschehen.

Bernd Noack über „Jerome David Salingers geheimnisumwitterten sechsmonatigen Aufenthalt im mittelfränkischen Städtchen Gunzenhausen“.

Die Welt

Eine Ausstellung über den Filmemacher und Dichter Pier Paolo Pasolini kann man derzeit im Literaturhaus Berlin besuchen (noch bis zum 22. November). Tilman Krause meint, die Ausstellung erstirbt in naiver Verklärung und gibt einen Überblick über Pasolinis Werke:
Who is me. Langgedicht, Hochroth
Die lange Straße aus Sand. Italien 1959. Reportage, Edel
Dunckler Enthusiasmo. Friulanische Gedichte, Urs Engeler Editor
Schreibheft Nr. 73: Pasolini-Spezial, Rigodon

Süddeutsche Zeitung

Simone Weil hat Anmerkungen zur generellen Abschaffung der politischen Parteien (Diaphanes). Jens Bisky hat sie gelesen.

Nicht überzeugt ist Ulrich Baron von Aleksandar Hemons Lazarus (Knaus).

„Brillant“ dagegen sei Franz J. Bauers Rom im 19. und 20. Jahrhundert bei Pustet. Gustav Seibt rezensiert.

Als „exaltierte Diplomatentochter“ empfindet Jutta Person Amélie Nothomb in ihrer Biographie des Hungers (Diogenes).

Und: Franziska Augstein im Interview mit dem Historiker Norbert Frei, einem der Autoren von Flick. Der Konzern, die Familie, die Macht, das bei Blessing in Kürze erscheint über Friedrich Flick.

Neue Zürcher Zeitung

Morgen erscheint die NZZ in neuem Lay-Out. Die Grand Dame des internationalen Journalismus ist nun 230 Jahre alt. Auf der Titelseite sind – trocken wie immer – die behutsamen Modernisierungen zu besichtigen, man selbst betitelt sie „In leisem Galopp“.

„Das Feuerwerk der Nerven“ sei der Roman Hunger von Knut Hamsun, so Andreas Breitenstein anlässlich der Neuausgabe bei Claassen, Hamsun habe „der modernen Literatur den Weg zum produktiven Wahnsinn“ gewiesen.

„Unter dem Seziermesser“ legt Eva Menasse die Gesellschaft und widmet sich bei Kiepenheuer & Witsch den Lässlichen Todsünden

„Auf der Suche nach der verlorenen islamischen Aufklärung“ befindet sich die Kritik der arabischen Vernunft des Marokkaners Al-Jabri im Perlenverlag.

In Kürze wird besprochen unter dem Titel:
> „Hand an sich legen“: Harald Neumeyer: Anomalien, Autonomien und das Unbewusste. Selbstmord in Wissenschaft und Literatur von 1700 bis 1800, Wallstein-Verlag
> „Lebenskünstlerin?“: Hans-Martin Schönherr-Mann, Der Übermensch als Lebenskünstlerin. Nietzsche, Foucault und die Ethik, Matthes & Seitz
> „Psyche, Seele, Geist“: Geist und Psyche. Klassische Modelle von Platon bis Freud und Damasio, Herausgegeben von Edith Düsing u. a., Königshausen & Neumann

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