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Martin Baltscheit diskutierte mit Schülern über Politik

Martin Baltscheit beim Harbourfront Festival

Jugendliche interessieren sich doch für Politik, erfuhr Martin Baltscheit bei seiner Lesetour mit seinem Buch „Ich und die Kanzlerin“ (Boje Verlag).

In Düsseldorf [mehr…] erklärten die Schülerinnen und Schülern im Heine-Haus in der lebhaften Diskussion mit Martin Baltscheit und NRW-Kultur-Staatssekretär Heinrich Große-Brockhoff, dass sie sich zwar nicht von der Sprache und den Themen der „großen Politik“ angesprochen fühlten. Wenn aber wie im benachbarten Monheim die neue Jugendpartei sensationell bei der Kommunalwahl siegt und jetzt den Bürgermeister stellt, kommt das an und beflügelt Ideen in Richtung Wahlrecht für Jüngere und eigenes Jugendministerium.

Auch in Hamburg beim Harbourfront Literaturfestival verstand es Martin Baltscheit vor gut zweihundert Schülerinnen und Schüler im Auditorium bei Gruner & Jahr, die Arbeit der früheren Kanzler, der Kanzlerin sowie der Minister in einem ganz anderen Licht erscheinen zu lassen. Auch wenn Deutschland keinen Obama zu bieten hat (den die Jugend offenbar sofort wählen würde) – so blöd oder langweilig sei Politik eigentlich gar nicht, war nach der Veranstaltung vielfach zu hören.

In Berlin diskutierten im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Martin Baltscheit und die frühere Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth als „Buchpatin“ mit Berliner Schülern über Politikverdrossenheit, moderiert von WELT-Redakteur Wieland Freund.

Auch beim zweiten Termin am 16. September hörten Hunderte von Jugendlichen aufmerksam im großen Saal im Haus der Berliner Festspiele zu – und sie waren gut vorbereitet, was man bei der äußerst regen und spannenden Diskussion hinterher spüren konnte. Begeisterung auch bei den vielen engagierten Lehrern und Lehrerinnen.

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