bild(l, 15693)Kathrin Schmidt, geboren 1958 in Gotha, hat eben im Frankfurter Römer den mit 25.000 Euro dotierten Deutschen Buchpreis erhalten.
Die Finalisten auf der Shortlist erhalten jeweils 2.500 Euro als Preisgeld: Rainer Merkel: Lichtjahre entfernt (S. Fischer), Herta Müller: Atemschaukel (Hanser), Norbert Scheuer: Überm Rauschen (C.H. Beck), Clemens J. Setz: Die Frequenzen (Residenz) und Stephan Thome: Grenzgang (Suhrkamp).
Schmidt arbeitete als Diplompsychologin, Redakteurin und Sozialwissenschaftlerin. Sie erhielt zahlreiche Preise, darunter den Leonce-und-Lena-Preis 1993.
Für den jetzt mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman Du stirbst nicht (KiWi) erhielt sie bereits den Preis der SWR-Bestenliste. Das Buch stand im Mai, Juli/August und September auf der SWR-Bestenliste.
Ihr 1998 erschienener Roman Die Gunnar-Lennefsen-Expedition wurde mit dem Förderpreis des Heimito-von-Doderer-Preises und dem Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1998 ausgezeichnet. Kathrin Schmidt lebt in Berlin.
Bisherige Veröffentlichungen: Poesiealbum 1979, Gedichte, 1982. Ein Engel fliegt durch die Tapetenfabrik, Gedichte, 1987. Flußbild mit Engel, Gedichte, 1995, GO-IN der Belladonnen, Gedichte, 2000. Koenigs Kinder, Roman, 2002, Seebachs schwarze Katzen, Roman, 2005.
Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2009 gehören neben Hubert Winkels an: Richard Kämmerlings (Literaturredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Michael Lemling (Geschäftsführer der Buchhandlung Lehmkuhl, München), Martin Lüdke (freier Literaturkritiker), Lothar Müller (Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung), Iris Radisch (Literaturredakteurin der ZEIT) und Daniela Strigl (Literaturkritikerin und -wissenschaftlerin an der Universität Wien).
Insgesamt wurden von der Jury 154 Titel gesichtet, die zwischen dem 1. Oktober 2008 und dem 16. September 2009 erschienen sind.







