Das Berliner Start-Up-Unternehmen Textunes stellt auf der Buchmesse seine neueste Entwicklung vor: Lesern von Büchern auf dem iPhone soll es zukünftig möglich sein, Zitate aus Büchern per E-Mail oder Twitter direkt weiterzuleiten.
Im Rahmen der erweiterten Buchapplikation kann der Leser Textstellen markieren und direkt aus der Anwendung entweder per E-Mail oder per Twitter weiterleiten, ohne kopieren zu müssen. Der Empfänger erhält den Kurztitel des Werks, aus dem das Zitat stammt und den Beginn des Zitats. Über einen Link kann er dann auf der Homepage von textunes das komplette Zitat lesen, erhält zusätzliche Informationen zu Titel und Autor und kann gegebenenfalls den Titel sofort herunterladen.
Für den Leser bietet das die Möglichkeit der direkten Kommunikation mit seiner so genannten „peer group“, den Kontakten, die der Leser in den verschiedenen Netzwerken wie Twitter hat. Für die Verlage steckt in diesem Angebot der Einstieg in das virale Marketing, so textunes-Mitbegründer Simon Seeger: „Die Werbung übernimmt hier der Leser“, erläutert er, „denn über die Textstellen wird eine größere Zielgruppe auf den Titel aufmerksam gemacht.“
In etwa zwei Wochen hofft er, den Nutzern diese Funktion anbieten zu können. Sämtliche Applikationen müssen, ehe sie in den iTunes-Appstore aufgenommen werden, von Apple geprüft werden. Auf der Messe stellt textunes derzeit die Funktion vor.







