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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und überall Kommentare zum Bauernopfer der Buchmesse: Peter Ripken

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Kommentar einer Personalie von gestern – den Rausschmiss von Peter Ripken [mehr…] unter dem Titel Die Lüge der Buchmesse.

Und: Noch in letzter Sekunde schaffte es die Buchmesse in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, einen neuen Skandal zu produzieren: Redeverbot für Dai Quing. Ripken durfte die Journalistin Dai Quing informieren, dass das Auswärtige Amt nicht wünsche, dass sie beim Farewell-Empfang rede. – Aber hören wir auf mit dem allem: „Deutsche Medien sind bösartig“, befindet unser gewesener Ehrengast, da halten wir lieber die Klappe, wie es die KP-Schranzen in Peking wünschen…

Roland Mischke rezensiert Der Tod meiner Mutter von Georg Diez bei KiWi.

Annotationen
Linus Reichlin Der Assistent der Sterne (Galiani) und Gerlinde Wiencirz Das große Buch der Sagen und Balladen (arsEdition).

Eoin Colfer setzt Douglas AdamsPer Anhalter durch die Galaxis fort – die Fans wittern Verrat. Auf Deutsch erscheint Und übrigens noch was… bei Heyne.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Auch hier die Personalie Peter Ripken: „Geopferter Bauer“. „Der eigentliche Skandal steckt in der Begründung seiner Entlassung“, schreibt die FAZ und meint die „anhaltenden Abstimmungsschwierigkeiten“, wie es gestern im Pressetext hieß. „Ein Bauernopfer nicht für, sondern gegen die Meinungsfreiheit.“

Reinhard Lauer rezensiert Warlam Schalamow Durch den Schnee und Linkes Ufer (Matthes & Seitz).

Margret Fetzer hat sich Das Jahr der Flut von Margaret Atwood (Berlin) angesehen.

Hinweise für ungeübte Konzertgänger gibt Daniel Hope in Wann darf ich klatschen? (Rowohlt).

Die Welt

Die WELT meckert an den Franzosen rum: die meiden immer mehr Bücher, Museen und Theater: „Niedergang einer Kulturnation“.

Auch hier: Eoin Colfer und sein galaktisches Fortsetzungswerk.

Hannelore Crolly interviewt Donna Cross und Söhnke Wortmann zur Päpstin-Verfilmung.

Süddeutsche Zeitung

Personalie Ripken: „Die Buchmesse und ihre Opfer – Zwischen Skandal und Skandal: Am Ende verliert einer seinen Job“.

Kristina Maidt-Zinke war auf Schloss Hainfeld, wo readme.cc seine „Europäischen Literaturtage“ abhielt.

Roswitha Budeus-Budde kommentiert die Jugendliteraturpreise page(/39859).

Neue Zürcher Zeitung

„Kabalen und Kriege“: Das Spiel von Licht und Schatten von Abdalrachman Munif bei Diedrichs ist eine subversive Chronik Saudiarabiens.

„Liebe zur Stadt“, zeigt ein urbanistischer Comic des ETH-Studios Basel, MetroBasel. Ein Modell einer europäischen Metropolitan-Region. Hrsg. Jacques Herzog, Pierre de Meuron und Manuel Herz, ETH-Studio Basel.

„Odysseus findet nicht heim“: Es ist kein Roman und doch fiktional durchsetzt. In seinem Buch Wo ist dein Haus, Odysseus? beschreibt der ukrainische Schriftsteller Tymofiy Havryliv wie es vielen so geht, nur aus etwas anderer Perspektive: Er fremdelt etwas im neuen Europa (Ammann-Verlag).

„Glasklar gesehen“: John Updikes letzter Gedichtband Endpunkt. Ist übersetzt von Susanne Höbel und Helmut Frielinghaus bei Rowohlt erschienen.

„Erniedrigung eines Dienstmädchens“: Péter Nádas‘ Erzähldébut Die Bibel aus dem Jahr 1962 ist von kühler Grausamkeit (Rowohlt).

Annotiert wird unter der Überschrift:
> „Liturgie des Alltags“: Peter Strasser, Die einfachen Dinge des Lebens, Verlag Wilhelm Fink
> „Fallende Tücher, gestohlene Briefe“: Michael Niehaus, Das Buch der wandernden Dinge. Vom Ring des Polykrates bis zum entwendeten Brief, Carl Hanser
> „Literatur nach Auschwitz“: Jürgen Ritte, Endspiele. Geschichte und Erinnerung bei Dieter Forte, Walter Kempowski und W. G. Sebald, Matthes & Seitz

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