Home > Umgeblättert > Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und war ein schwedischer Krimi-Autor KGB-Agent?

Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und war ein schwedischer Krimi-Autor KGB-Agent?

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Vorhölle Supermarkt“: Da ist der Held von David Wagners neuem Roman Vier Äpfel (Rowohlt).

William R. Polk unter sucht Aufstand. Widerstand gegenFremdherrschaft (Hamburger Edition).

Marin Majica hat Söhnke Wortmann interviewt zu seinem Film Die Päpstin.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Schwere zeiten für den Krimi-Autor Jan Guillou aus Schweden: der soll nämlich auf der Payroll des KGB gestanden haben.

Gisa Funck rezensiert den neuen Nick Hornby Juliet, naked (KiWi) – ein Abgesang auf die Fan-Kultur.

Von Christopher Kloeble gibt es bei dtv Erzählungen unter dem Titel Wenn es klopft.

Neue Sachbücher: Imperialismus vom Grünen TischHartmut Pogge von Strandmann über deutsche Kolonialpolitik Ch. Links).

Annotationen
Dai Sijie Wie ein Wanderer in einer mondlosen Nacht (Piper), Tankred Dorst Glück ist ein vorübergehender Schwächezustand (Suhrkamp) und Ugo Cornia Geschichten von meiner Tante (Wagenbach).

Auch der Internationale P.E.N. wendet sich gegen Googles Urheberrechtssauereien.

Und: Koch und Bestsellerautor Horst Lichter kriegt eine eigene Talkshow. Ab heute 23.30 Uhr im ZDF.

Die Welt

Nichts für uns.

Süddeutsche Zeitung

Hanser hat Tolstois Anna Karenina neu übersetzen lassen. Aber: Die Eleganz früherer Übertragungen … geht verloren, größere Werktreue jedoch ist gewonnen“ – Rezensentin Hannelore Schlaffer scheint Original und Neuübersetzung von Rosemarie Tietze verglichen zu haben.

Burkhard Müller über Dieter Richters Süden. Geschichte einer Himmelrichtung (Wagenbach).

Gerard Donovan erzählt vom Winter in Maine. Bei Luchterhand.

Literaturtheorien zur Einführung gibt es von Oliver Simons bei Junius,

Neue Zürcher Zeitung

„Auf verlorenem Posten“: Terézia Moras rasanter Roman Der einzige Mann auf dem Kontinent (Luchterhand) ist ein Krisenprotokoll. „Sie zeigt lediglich, was mit einem geschieht, der vom Kollaps betroffen ist, zunächst den Kopf in den Sand steckt und der allmählich nur den Ernst der Lage erkennt und begreift, freilich nur um festzustellen, dass es da bereits zu spät ist“, so Roman Bucheli.

„Existenzmöglichkeit“: Birgit Pargner über die Schauspielerin Marianne Hoppe – ein Buch und eine Ausstellung, herausgegeben vom Deutschen Theatermuseum München, Henschel-Verlag,. Ausstellung im Deutschen Theatermuseum München bis 10. Januar 2010, im Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf vom 19. Februar bis 11. April 2010.

„Axel Springer und seine Feinde“: Rückblick auf ein spannendes Kapitel deutscher Medien-Zeitgeschichte bieten Jochen Staadt, Tobias Voigt, Stefan Wolle (Mitarbeit von Anke Kaprol und Benjami Schröder) in Feind-Bild Springer. Ein Verlag und seine Gegner, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.

„Zwischen Himmel und Hölle“: Dinaw Mengestu sucht in seinem Roman Zum Wiedersehen der Sterne neue Räume in der Literatur, Claassen.

Annotiert wird unter er Überschrift:
> „Ethische Wende?“: Ethical turn? Geisteswissenschaften in neuer Verantwortung, Herausgegeben von Christine Lubkoll und Oda Wischmeyer, Wilhelm-Fink-Verlag
> „Von der Seelenruhe“: Andreas Urs Sommer: Die Kunst der Seelenruhe. Anleitung zum stoischen Denken, Beck-Verlag
> „Von Gemüt und Schmerz“: Bettina Brockmeyer: Selbstverständnisse. Dialoge über Körper und Gemüt im frühen 19. Jahrhundert, Wallstein-Verlag

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige