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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Jeff Jarvis sagt Print tot

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Neues von Max Goldt: Ein Buch namens Zimbo (Rowohlt).

Blogger Jeff Jarvis sagt auf den Münchner Medientagen Print tot. Wir halten’s hier mal fest, dass er später nicht sagen kann, so habe er es auch wieder nicht gemeint.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Andreas Platthaus hat sich in Paris die Jubiläumsausstellung zu 50 Jahren Asterix angesehen.

Schöne Fotos: Isolde Ohlbaum hat bei Wallstein den Band Auswärtsspiel. Autoren unterwegs veröffentlicht.

Judith Leister rezensieret Edo Popovic Der Spieler (Voland & Quist).

Richard Kämmerlings hat sich Imke Elliesen-Kliefoths Bergauf beschleunigen (Ammann) angesehen

Annotationen
Stephan Lessenich Die Neuerfindung des Sozialen (transcript), Nietzscheforschung (Akademie Verlag) und Was ist eine philosophische Frage? (Suhrkamp).

Süddeutsche Zeitung

Dumont veröffentlicht einen Briefwechsel zwischen Michel Houellebecy und Bernar-Henri Lévy, zweier der „bestgehassten Figuren des Kulturbetriebs“. Julia Amalia Heyer hat Volksfeinde. Ein Schlagabtausch gelesen und fand den Band spannend: „Lévy und Houellebecq verkörpern zwei unterschiedliche Konzepte französischer Existenz.“

„Ein informatives Lebensbild, solide recherchiert, flüssig geschrieben“, wenngleich ohne „eigene Fragestellung und Deutung“ – so Johann Hinrich Claussen über Nils Ole Oermann, Albert Schweitzer 1875-1965, C. H. Beck.

Die Beiträge in Gerhard Roth, Die stadt. Entdeckungen im Inneren von Wien, S. Fischer „zeugen von einer nicht nachlassenden Sorgfalt des Wahrnehmens und Formulierens“, berichtet Andreas Dorschel.

„Daives Buch ist ein bedeutendes Zeugnis für Sprachnot und Sprachsuche“ – Helmut Böttiger in seiner Rezension zu Jean Daive: Unter der Kuppel. Erinnerungen an Paul Celan, Urs Engeler.

Die Welt

… wurde uns heute unterschlagen.

Neue Zürcher Zeitung

Mit „Sühne unterm Olivenbaum“ probieren sich die Spanier. Sie haben die Überreste von Frerico García Lorca in der Nähe der Stadt Granada ausgegraben. Am Rande eines Feldes war er von Frankisten erschossen und unter einem Olivenbaum verscharrt worden. Was Archäologen, Geophysiker und Gerichtsmediziner im Wurzelgeflecht finden werden, ist unklar. Bereits in den fünfziger Jahren seien auf dem Feld menschliche Knochen gefunden worden und, weil sie schon gelb waren, einfach weggeschmissen.

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