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Gerth Medien kauft LYDIA Zeitschriften-Verlag / Elisabeth Mittelstädt bleibt Herausgeberin

Inhaberwechsel bei einer der auflagenstärksten, christlichen Frauenzeitschriften: Gerth Medien (Asslar) erwirbt vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamts zum 1. Januar 2010 die deutschsprachige Ausgabe der ebenfalls in Asslar beheimateten Zeitschrift LYDIA von den bisherigen Inhabern Elisabeth und Ditmar Mittelstädt. Elisabeth Mittelstädt (Foto) setzt unter dem neuen Dach ihre Tätigkeit als Herausgeberin fort.

„Nach fast 25 Jahren, in denen wir die LYDIA aus kleinen Anfängen heraus entwickelten, verspürten wir zunehmend den Wunsch und die Verantwortung, die langfristige Perspektive des Magazins sicherzustellen“, erklärte Mittelstädt. „Seit Beginn unserer Zeitschrift gab es eine gute Verbindung zu Gerth Medien. Wir sind zuversichtlich, dass Ralf Markmeier und sein Team die LYDIA zusammen mit uns in eine gute Zukunft führen wird. Wir sind der Überzeugung, dass unter der Federführung des neuen Eigentümers die Auflage und damit die Verbreitung des Magazins weiterhin zunehmen wird.“

Ralf Markmeier, Geschäftsführer von Gerth Medien freut sich über das Vertrauen der Inhaber. „Die Geschichte der LYDIA beeindruckt mich zutiefst, ebenso der hohe Stellenwert, den die Zeitschrift besitzt. Deshalb werde ich mit meinem Team alles daran setzen, dass sie weiter die Herzen und Köpfe ihrer Leserinnen erreicht. Es ist ein Geschenk, Elisabeth Mittelstädt unverändert als Herausgeberin an unserer Seite zu wissen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, ergänzte Markmeier.

Der Erlös aus dem Verkauf des Magazins kommt der LYDIA Stiftung zugute. Diese wurde gegründet, um die Herausgabe von Frauenliteratur in osteuropäischen Ländern zu fördern. Publiziert werden neben fremdsprachigen Büchern die ungarische und rumänische Ausgabe der LYDIA. Die Stiftung bleibt eigenständig und unter der Leitung von Ditmar und Elisabeth Mittelstädt.

Die Zeitschrift LYDIA erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 80.000 Exemplaren. Sie richtet sich in erster Linie an Frauen mit Bezügen zum Christentum. Behandelt werden zentrale Themen des Lebens und des Glaubens. Der Hintergrund der Leserschaft liegt in evangelischen Landeskirchen und verschiedenen Freikirchen, aber auch im katholischen Raum.

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