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Gemischte Reaktionen bei der Ansiedlung der Mayerschen in Kamen machen nachdenklich

Ein Playdoyer für den kleinen Buchhandel in der Zeitung Der Westen angesichts der Ansiedlung der Mayerschen in Kamen löst unterschiedliche Reaktionen aus.

Mit Wehmut wird an den früheren Buchhändler Otto Wörtz erinnert, der seine Buchhandlung auf der Bahnhofstraße hatte, zuerst an der Maibrücke, später gegenüber von Kümper. Kommentator Heinrich Peuckmann schwärmt: „Zwanzig Jahre lang hatte er die gesammelten Werke von Arno Schmidt in seinem Laden stehen, einem der großen Außenseiter der Gegenwartsliteratur. Kein Gedanke daran, unruhig zu werden, Wörtz wusste um Schmidts Bedeutung. Dann kam mein Autorenfreund Horst Hensel und kaufte sie ihm alle ab.“

Doch: Ist das noch Realität? Peuckmann überträgt das Bild auf die alteingesessenen Buchhandlungen vor Ort. Doch die Kommentare dazu lassen Fragen aufkommen. Was erwarten Kunden vom unabhängigen Buchhandel?

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