
offener, heller Eingangsbereich
45 Prozent der Filialen des Bahnhofsbuchhändlers Valora Retail treten inzwischen mit dem neuen Ladenbaukonzept auf, das 2005 entwickelt worden ist. Allein in diesem Jahr sind bisher sechs Filialen neu eröffnet und weitere zwölf modernisiert worden.
Filialen in Berlin, Braunschweig, Hamburg, Remscheid und Wolfsburg sind unter anderen umgebaut worden, zum Ende des Jahres eröffnet k presse + buch fünf Filialen in Essen.
Ziel des neuen Konzepts ist, dass sich die Kunden wohlfühlen können, zugleich aber auch die leichtere Orientierung: „Oberstes Prinzip ist eine helle und großzügige Gestaltung unserer k presse + buch Filialen. So können sich Kunden, die wenig Zeit haben, leicht orinetieren und ihren Presse- oder Buch-Kauf schnell abschließen. Kunden, die die Möglichkeit haben, sich in Ruhe umzusehen, finden gleichzeitig Verweilzonen, in denen sie sich bis zur Kaufentscheidung in Ruhe mit einzelnen Büchern beschäftigen können“, heißt es von Seiten Valoras.
Konkret bedeutet das, dass im Schaufenster bis zu einer Höhe von 1,40 Metern möbliert wird, um dem Kunden den Blick ins Innere zu ermöglichen. Breite Gänge, ein offen gestalteter Kassenbereich, niedrige Verkaufstresen sollen den übersichtlichen Eindruck unterstreichen. Zudem werden in so genannten Medienwänden Verlagen Aktionsflächen vermietet, auf denen sie sich neben ausgestellter Ware auf einem Flachbildschirm präsentieren können. Dieser ist per DSL erreichbar, so dass die Verlage direkt zugreifen können.
Die Modernisierung weiterer Filialen soll folgen. Seit 2005 sind 70 Filialen hinzugekommen, erläutert Susanne Wendt aus der Presseabteilung des Hauses. „Wir investieren in Filialen, wenn langfristige Mietverträge gesichert vorliegen.“