Nun schaltet sich Klaus Wrede, Geschäftsführer des Fachverlags Symposion in Sachen Libreka ein und wendet sich an Lorenz Borsche und Thomas Holste. Borsche hat in einem Zwischenruf auf das aktuelle Sonntagsgespräch mit hin erläutert, dass er Libreka (noch) nicht für eine geeignete Informationsquelle hält. Holste antwortete umgehend.
Sehr geehrter Herr Borsche, sehr geehrter Herr Holste,
es gibt vermutlich einiges, was an Libreka! verbesserungswürdig ist, allerdings sollte man das Angebot auch nicht unnötig schlecht machen:
wenn Sie „Rue Edmond Roger“ suchen, dann bekommen Sie ganz einfach deshalb kein Ergebnis, weil es das, was Sie meinen, tatsächlich im Bestand nicht gibt. Sie meinten nämlich wohl „Rue (unmittelbar gefolgt von) Edmont unmittelbar gefolgt von Roger“.
Wenn Sie das finden wollen, müssen Sie es allerdings in Anführungszeichen setzen „Rue Edmond Roger“, was bei Libreka! kein Ergebnis bringt und bedeutet, dass diese Wortfolge im Korpus nicht vorkommt.
Als nächstes schaut dann der Suchalgorythmus nach, ob er Ihnen irgendwas Ähnliches anbieten kann. So kommt es zu dem für Sie unbefriedigenden, aber trotzdem korrekten Suchergebnis. Das würde bei Google keineswegs anders aussehen.
Was Sie sich offenbar wünschen, ist eine semantische Suche, die auf Ihre Sucheingabe nachfragt „Meinten Sie eine Strasse?“. Soweit ist die Suchtechnologie aber (noch) nicht.
Mit freundlichem Gruss
Klaus Wrede, Verleger
{Das Sonntagsgespräch finden Sie hier: [mehr…],
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und die Antwort Holstes hier: [mehr…]