
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Fast eine ganze Doppelseite zum 150. Todestag von Wilhelm Grimm – und zum Todestag seines Bruders Jakob 2013 könnte in Hanau das erste Kulturzentrum eröffnen.
Rupert Neudeck (huch, wieso denn der?) rezensiert Christian Linders Böll-Biographie Das Schwirren des heranfliegenden Pfeils bei Matthes & Seitz).
Und auch im Feuilleton nochmal fast zwei Seiten zu Grimm – hier geht’s um seine redaktionelle Leistung: die Bearbeitung der Märchen.
Klammheimlich erschienen: Eine neue Shakespeare-Übersetzung. Nämlich von B.K. Traglehn bei Stroemfeld. Übersetzt hat er Maß für Maß.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Richard Wagner, der Ex von Herta Müller, über Werner Söllner alias IM Walter.
Alexander Kosenia über den Neudruck der „Expressionistenbibel“ Umbra vitae von Georg Heym und Ernst Ludwig Kirchner bei Reclam.
Bei Wieser gibt es Palmi Ranchev Ein bisschen Glück für später.
„Die letzten 30 Tage sind die teuersten“. Nicht, was Sie jetzt denken: Weihnachten. Nee: Ökonomie und Medizinethik (Wilhelm Fink) – da geht’s wirklich ums Finale.
Die Welt
Auch hier: die Brüder Grimm. Sonst nichts für uns.
Süddeutsche Zeitung
Auf S. 3: „Klopper für die Ewigkeit“: Christian Zaschke über die beiden 1000-Seiter des Jahre: DFW und Bolano; eine Reise zu Verlegern, Herstellern, Kritikern und zwei Übersetzern.
Martin Walsers Goethe-Roman ist in China zum ausländischen Roman des Jahres gekürt worden. Dafür gibt es natürlich ne Dankesrede. Die ist heute nachzulesen in der SZ.
Jörg Schönbohm hat seine Erinnerngen geschrieben: Wilde Schwermut bei Landt.
Annotiert
Armando Massarenti Zwergenweitwurf und andere philosophische Übungen (Insel).
Neue Zürcher Zeitung
„Ingolds anspruchsvoller Parcours durch die russische Kultur- und Geistesgeschichte ist ebenso geistvoll wie ertragreich“, findet Matthias Messmer nach der Lektüre des neuesten Werkes von Felix Philipp Ingold: Die Faszination des Fremden, (Fink).
„Es gibt zweifellos grössere und literarisch wertvollere Romane, aber Suri hat nach seinem gefeierten Erstling, „Vishnus Tod“, sein Talent, zu unterhalten, erneut bewiesen“, lautet das Fazit Irene Binals in ihrer Rezension zu Manil Suri: Shiva, Luchterhand.
„Wege aus der Sprachlosigkeit“ sucht der Protagonist in Claire Beyers Rohlinge (Frankfurter Verlagsanstalt). Sibylle Saxer haben Personenzeichnung und die eindringlichen Bilder des Werks überzeugt.







