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USA: Fronten zwischen MacMillan und Amazon weiter verhärtet, keine Kapitulaton von Jeff Bezos / Murdoch: Amazon entwertet Bücher

In den USA geht das Kräftemessen zwischen Amazon und MacMillan weiter – entgegen den Meldungen, Amazon wolle nachgeben, die vor ein paar Tagen durch die Presse geisterten.

Das ist wohl genau der Grund, warum Jeff Bezos sich nicht bewegen will: Es ist der Eindruck entstanden, er kapituliere vor den Argumenten von John Sargent. Aber Amazon bewegt sich nur nicht, sondern greift auch zu einer Politik der Nadelstiche: Die „buy buttons“ für die Mehrzahl der Macmillan-Titel und seiner Verlage Farrar, Strauss, Giroux, St. Martin’s, Picador, Henry Holt, Tor u.a. sind nach wie vor ausgesschaltet, mit unverständlichen Ausnahmen.

Es geht wohl um mehr als nur um die richtige Peispolitik für E-Bücher, in die sich jetzt auch Rupert Murdoch eingeschaltet hat, weil das Amazon-Modell die Hardcover-Bücher „entwertet“. Er sagt “We don’t like the Amazon model of selling everything at $9.99. I think it really devalues books and it hurts all the retailers of the hard cover books.”

Es ist sichtlich ein Machtkampf, mit ungewissem Ausgang, bei dem es nicht nur um die richtige Preispolitik für Bücher sondern um viel mehr geht. Und dazu gehören mindestens drei Firmen, wie auch Dirk Rumberg heute in seiner Randnotiz meint [mehr…].

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