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Mario Dzalto kämpft für eine einheitliche Buchrücken-Norm

Richtig oder Falsch?
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Endlich nimmt das mal jemand in die Hand: Der Wiesbadener Kommunikationsdesigner Mario Dzalto macht sich in einer privaten Aktion für eine einheitliche Richtung von Buchrücken stark. Per Stimmzettel kann jeder mit abstimmen.

Jeder kennt es, viele nervt es: Man ist in einer Buchhandlung und muss den Kopf ständig von einer Seite auf die andere legen, um die Titel auf den Buchrücken lesen zu können. Mal ist die Leserichtung von unten nach oben, mal von oben nach unten. Erstaunlich, aber es gibt in Deutschland tatsächlich keine Norm für die Gestaltung von Titeln auf Buchrücken.

Hier will Mario Dzalto jetzt Abhilfe schaffen. Die erste Testphase lief auf der Leipziger Buchmesse: Dort verteilte Dzalto an Besucher und Verlagsmitarbeiter eine Informationsbroschüre mit der Bitte, darüber abzustimmen, welche Leserichtung sie bevorzugen.

Die Angesprochenen gaben sich zunächst amüsiert, zeigten sich aber dann interessiert: „Stimmt. Jetzt, wo Sie es sagen: Eine Leserichtung wäre klasse, dann müsste man sich nicht so verbiegen.“ Oder: „Mehr Ordnung im Regal. Gut!“

Und auch die Verleger, so Dzalto, hätten sich trotz Messe-Trubel gesprächsbereit erklärt: „Oft waren sie erstaunt, dass es sogar im eigenen Verlag keine Einheitlichkeit in der Leserichtung gibt – teilweise 50/50.“ Lesen Sie dazu auch im neuen BuchMarkt-Heft SPOTLIGHT.

Eine Antwort, warum das so ist, konnte allerdings keiner geben. Die Kommentare der Verleger: „Wir sind als Verlag eben anders“, „Das entscheidet der Herstellungsleiter“, „Das bestimmt der Vertrieb“ oder „Das entscheidet die Grafik.“

Hier können auch Sie abstimmen: www.dzzz.de

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