Am 31. März endete die Frist zur Einreichung von Romanen für den Deutschen Buchpreis 2010. Der Jury liegen nun 135 Romane aus 84 Verlagen vor, 65 aus Deutschland, 14 aus Österreich und fünf aus der Schweiz.
Etwa die Hälfte der eingereichten Romane sind Frühjahrstitel (74), 53 Titel werden im Sommer und Herbst erscheinen und acht Romane stammen aus dem Herbstprogramm 2009. Jeder Verlag konnte sich mit maximal zwei Romanen direkt um die Auszeichnung bewerben. Darüber hinaus haben Verlage die Möglichkeit, bis zu fünf weitere Titel zu empfehlen, die den Bewerbungskriterien entsprechen. Die Juroren können von dieser Liste, die 77 Romane umfasst, zusätzliche Titel anfordern.
Die rund 20 Titel umfassende Longlist wird am 18. August 2010 bekannt gegeben, die Shortlist am 8. September. Die Preisverleihung findet am 4. Oktober statt.
Sprecherin der Jury ist in diesem Jahr Dr. Julia Encke, Feuilletonredakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Neben ihr gehören der Jury an: Jobst-Ulrich Brand (Focus), Thomas Geiger (Literarisches Colloquium Berlin), Ulrich Greiner (Die ZEIT), Burkhard Müller (Süddeutsche Zeitung), Ulrike Sander (Osiandersche Buchhandlung, Tübingen) und Cornelia Zetzsche (Bayerischer Rundfunk).
Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben, er ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert. Partner des Deutschen Buchpreises sind Paschen & Companie, die 1822-Stiftung der Frankfurter Sparkasse, die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.