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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und heute vor 100 Jahren starb Mark Twain

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Hat zwar nicht direkt mit uns zu tun, ist aber vermeldenswert: die Katholiken verlassen ihre Kirche in Scharen. Management by Mixa und Ratzefatz zahlt sich aus…

Frankfurter Rundschau

Heute vor 100 Jahren ist Mark Twain gestorben. Judith von Sternburg mit einem großen Artikel und einem schönen Bild vom Meister am Poolbillardtisch. Dazu ist aufgelistet, was es alles neu auf dem Markt gibt von einem der größten Humoristen, Optimisten, Fatalisten und Pessimisten der Weltliteratur:
Sommerwogen. Eine Liebe in Briefen (Aufbau)
Post aus Hawaii (mare)
Tom Sawyer & Huckleberry Finn (Hanser)
Knallkopf Wilson (Manesse).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Auch hier Mark Twain – eine Würdigung von Tilman Spreckelsen. Nebst einer Ergänzung unserer Literaturliste: Ein Yankee an König Artus’ Hof (Aufbau) darf natürlich nicht fehlen.

Sandra Kegler über die sich ausweitende „Privatinitiative“ von Klaus Schöffling: „Eine Stadt liest Valentin Senger – die funktioniert einfach…

Christine Tauber über Steffen Bogen und Felix Thürlemann Rom. Eine Stadt in Karten von der Antike bis heute (Primus).

Die Welt

Tilman Krause würdigt den Essayisten und Erzähler Peter Schneider zum 70.

David PeaceRed Riding-Tetralogie gibt es auf DVD bei Kinowelt; wer erst mal lesen will, halte sich an Liebeskind.

Süddeutsche Zeitung

Arg ins Gerede gekommen ist Apple als Zensor: Die iKisten sehen ja alle ganz hübsch aus, aber Steve Jobs schreibt halt vor, was man darauf sehen kann. Bzw., was nicht. Das klingt ein wenig nach SED-Zentralkomitee, und die Vorgehensweise von Apple, also die Anweisungen, was an Inhalten gesperrt werden soll, sind ähnlich nebulös wie bei den Genossen. Na denn, willkommen in der schönen alten Welt! – Sage keiner, dass diese Art Zensur bei den mündigen Amis unbebliebt ist: Apple meldet einen Gewinnsprung von 90 Prozent! Prima Technik also, und auf den Inhalt ist gepfiffen?

Thomas Steinfeld gratuliert Peter Schneider zum 70.

Der ungarische Romancier Szilárd Rubin (ein nächstes Werk von ihm ist bei Rowohlt Berlin für den Herbst angekündigt) ist im Alter von 82 Jahren verstorben.

Mark Twain ganzseitig, und wir müssen auch die Bibliographie nicht ergänzen. Die Seite sieht so Klasse aus, die können Sie glatt ins Schaufenster hängen.

Neue Zürcher Zeitung

„Eine Zweitsprache ohne Muttersprachler“: Jürgen Leonhardt hat sich in Latein bei C.H.Beck mit der Geschichte des Lateinischen beschäftigt. Rezensent Hans-Albrecht Koch berichtet, was wir immer gewusst haben: Latein ist so unlogisch wie alle Sprachen auch und fördert also mitnichten das logische Denken. Und es fängt erst dann an spannend zu werden, wenn die meisten schon aufgeben, nämlich mit den lateinischen Lektüre. Immerhin: Die Zahl der Interessierten steigt wieder.

„Mutter geht“: Unter diesem Titel sind die Erinnerungen des Lyrikers und modernen polnischen Klassikers Tadeusz Rozewicz bei Karl Stutz erschienen. Wer mehr lesen will, dem wird Schwarze Gedanken. Zum Werk von Tadeusz Rozewicz aus dem Jahr 2007 empfohlen.

„Die Ökonomien des Herzens“: Der Kanadier Neil Smith brilliert in seinem Débutband Bang Crunch. Stories bei Schöffling & Co mit eigenwilliger Erzählkunst.

„Auf verlorenem Posten“: WerktageVolker Brauns Arbeitsjournal aus den Jahren 1977 bis 1989 ist eine ästhetische Demonstration, so Michael Braun über das Suhrkamp-Buch.

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