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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und mit „Heidi“ schafft es ein Kinderbuchthema auf den Titel

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Große, bewegende Literatur“ sei Juan Gabriel Vásquez’ Roman Die Informanten (Schöffling & Co.) schreibt Barbara von Becker – dem haben wir nichts hinzuzufügen.

Der Schauspieler Claude-Oliver Rudolph hat sich abfällig über den auf einer Münchner S-Bahn-Station totgeschlagenen Dominik Brunner geäußert: kein echer Kerl das. Ist das einfach nur dumm oder Promo für sein Buch Mein Powerprogramm für echte Männer (Nymphenburger). Wie auch immer: Daneben ist daneben. Und zwar kräftig.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Yoram Kaniuk hat mit Zwischen Leben und Tod einen autobiographischen Roman vorgelegt (Claassen) – sein bisher stärkstes Buch, findet Ingeborg Harms).

Judith Leister über Nicola Keegans Debürtoman Schwimmen (Rowohlt) – insgesamt überzeugend, nur der Ton hätte variabler sein dürfen.

Michelangelo als Lamentierer? Auch das. So liest man es in Volker Reinhardts Biographie Der Göttliche (C.H. Beck).

Die Welt

„Kommt Heidi aus Westfalen?“ Nein, nicht die Topmodelline, sondern die Kinderbuchfigur. Wieland Freund hat herausgefunden, dass das Schweizer Kinderbuch auf einer deutschen Geschichte beruht – und hat damit ein Kinderbuchthema auf die Titelseite der WELT gewuppt.

Mumins sind ganz harmlose Kinderbuchfiguren aus Finnland. Sehen halt nur ein bisschen komisch aus. Das passt Chinas Zensurbehörden nicht – naja, aber was passt denen schon?

Uwe Schmitt über den Skandal um ein Monumentalwerk: Wenn sich nicht bald ein Sponsor findet, bleibt das eigentlich abgeschlossene Große Japanisch-Deutsche Wörterbuch (Iudicium Verlag) ein Fragment. Worum es genau geht, finden Sie hier.

Süddeutsche Zeitung

Abschied von Kurt Wallander: Thomas Steinfeld über den Ruhestand von Henning Mankells Helden.

Ben Goldacre demontiert in Die Wissenschaftslüge (S. Fischer) die allgenewärtige Quacksalberei. Malte Dahlgrün betont das Verdienst des Buches, beschwert sich aber über die editorische Art Arbeit des Verlags.

Ein Segen, dass die DVA Richard Yates entdeckt hat und Buch für Buch vorlegt. Jüngstes Beispiel Ruhestörung.

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