Am 29. April wurde im Verlagsgebäude des Münchner oekom verlags der münchner zukunftssalon eröffnet.
Zum 20. Jubiläum beschenkt der Verlag sich und die Münchner mit einem neuen Ort für Gespräche in kleiner Runde und Debatten mit profilierten Denkern, einem Treffpunkt für Informationshungrige und einer Umweltbibliothek mit rund 6.000 Titeln – in zentraler Lage am Goetheplatz.
„In der Münchner Verlagslandschaft besetzt der oekom verlag eine wichtige und auch immer wertvollere Nische. Und nicht nur das: Dank seiner einmaligen ökologischen und nachhaltigen Ausrichtung belegt er innerhalb der Münchner Verlagslandschaft auch eine ganz herausgehobene Position“, mit diesen Worten gratulierte Hep Monatzeder, Münchens dritter Bürgermeister, den Verlag in seiner Eröffnungsrede zum 20. Geburtstag.
Was vor 20 Jahren als Ein-Mann-Zeitschriftenverlag begann, ist inzwischen mit über 300 Buchtiteln und sieben Fachzeitschriften zum „größten Umweltverlag Deutschlands“ (SZ) gewachsen. Über 100 Freunde, Wegbegleiter und Kooperationspartner des Münchner Verlages fanden sich deshalb in den frisch renovierten Räumen am Goetheplatz ein, um diese Erfolgsgeschichte zu feiern – und um Neues einzuweihen: eine „grüne Bibliothek“ für die Münchner Bürgerinnen und Bürger.
Gefeiert wurde mit einem abwechslungsreichen Programm: Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Hep Monatzeder würdigte Laudator Wolfgang Roth (Süddeutsche Zeitung) Optimismus und Schwung des Verlegers Jacob Radloff und zeigte sich beeindruckt davon, dass dieser auch nach 20 Jahren Verlagsleben „keine Abnutzungserscheinungen“ erkennen lasse. Musikalisch umrahmt vom Gesang des Tonkünstlers Walter Siegfried nahmen die beiden Zukunftsforscher Angela und Karlheinz Steinmüller die Gäste mit auf eine kurzweilige Reise in andere Dimensionen. Anschließend wurden die Gewinner des Jubiläumswettbewerbs „Schritte in eine nachhaltige Zukunft“ vorgestellt und ausgezeichnet.