
Kristof Wachinger wird heute 80 Jahre alt.
Vor ein paar Wochen erschien sein „Schwanengesang“ als Verleger, die letzten drei Titel bei Langewiesche-Brandt, die noch seine Handschrift tragen: der elegante Roman „Vorläufige Ankunft“ von Albert von Schirnding, der zweisprachige Gedichtband „Poemas“ („Weltklasse“ sagt er über Sophia de Mello Breyner Andresen) und ein Band mit Gedichten von Jochen Missfeldt („Wenn Sie ein großes deutsches Gedicht lesen wollen, S. 91“).
Und weil Kristof Wachinger nun 80 Jahre alt geworden ist, hat er seinen Verlag inzwischen an C.H. Beck verkauft („Ich werde nicht alt, aber müde“). So ist sichergestellt, dass das Erbe seines Großvaters Wilhelm Langewiesche, mit dem er seit 1954 gemeinsam mit Ehefrau Helga Wachinger oft „gegen den Strom geschwommen“ ist, auch nach 104 Jahren das Publizieren nicht einstellt.
Wie ihm jetzt zumute ist? „Sie kennen sicher Gottfried Kellers schönes Gedicht „Abendlied“. Wenn nicht, suchen Sie es sich heraus. So ähnlich ist uns zumute.“
Kontakt: wachinger@langewiesche-brandt.de
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