
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
„Die Farbe des Todes“: Jakob von Felix Mertikat und Benjamin Schreuder ist ein ausgereifter Comic-Erstling aus dem Cross Kult Verlag.
„Überall Löcher und Pausen im Ich“: Jean-Claude Kaufmann schreibt in Wenn ich ein anderer ist (UVK) über das innerliche Hin und Her im Identitätskampf.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Grenzgang eines Gebeutelten“: Nach seinem Roman Sieben Seiten der Wahrheit erscheint jetzt auf Deutsch auch das Debüt des Australiers Eliot Perlman bei DVA. Drei Dollar ist die Story eines Paares, das sich stets verfehlt.
„Die Menschen im Regal“: Andrej Sinjawskis Notate aus dem GULag sind ein Dokument der Geistesfreiheit und erschienen unter dem Titel Eine Stimme im Chor bei S. Fischer.
„Von der Physik zur Weltanschauung und wieder zurück“: Mit Philipp Lenard: Erinnerungen eines deutschen Naturforschers liegen erstmals bei Springer die Erinnerungen des Physik-Nobelpreisträgers und wissenschaftlichen Aushängeschilds der Nationalsozialisten vollständig vor.
Annotiert wird unter „Der große Nick“ Jochen Till: Überall Mädchen aus dem Carlsen Verlag.
In Frankfurt gratuliert das Jüdische Museum Marcel Reich-Ranicki mit einer Ausstellung zum Geburtstag. Bernd Neumann, Kulturstaatssekretär, hat in einem Glückwunschschreiben gratuliert.
Süddeutsche Zeitung
Auch Literatur kann als historische Quelle dienen. Johannes Hürter und Jürgen Zarusky haben Stimmen von zehn Zeithistorikern zu zehn Romanen zusammengetragen. „Im Ganzen bietet der Band eine lehrreiche Lektüre.“ Epos Zeitgeschichte. Romane des 20. Jahrhunderts in zeithistorischer Sicht, Oldenbourg
Raoul Schrott hat altägyptische Liebespoesie nachgedichtet. „Wunderbar“ findet das Burkhard Müller. Die Blüte des nackten Körpers, Hanser
„Andre Dubus III ist ein intelligenter Erzähler ohne Neigungn zu klisscheehaften Kurzschlüssen.“ Christoph Schröder über Der Garten der letzten Tage, C.H. Beck
Volker Breidecker war beim Frankfurter Literaturfestival literaTurm, dem der Wegzug Suhrkamps nicht geschadet hat.
Die Welt
Vor einiger Zeit ist ein Foto aufgetaucht, auf dem – angeblich – Arthur Rimbaud zu sehen ist. Matthias Heine erzählt, wie man darauf kam, das könne der Schriftsteller, von dem es kaum Bilder gibt, sein.
Neue Zürcher Zeitung
„Die Kuh ist unser Schicksal“: Bernhard Kathan über „Herrschaft, Kontrolle und Rinderhaltung“ in Schöne neue Kuhstallwelt, Verlag Martin Schmitz
„Den Sternen entgegen“: Ulrike Draesners Roman Vorliebe verwandelt den Weltraum zurück in den Himmel (Luchterhand).
„Ausblicke in die Welt des Entwerfens“: Eine Textsammlung zum Werk des Wiener Architekten Adolf Krischanitz erschien unter Architektur ist der Unterschied zwischen Architektur bei Hatje-Cantz herausgegeben von Uta Graff.
Kurz notiert wird unter
> „Frauenstudium – Ausnahme und Regel“: Der Weg an die Universität. Höhere Frauenstudien vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, herausgegeben von Trude Maurer, Wallstein
> „Grosse Fragen, kleine Pillen“: Eva-Maria Silies, Liebe, Lust und Last. Die Pille als weibliche Generationserfahrung in der Bundesrepublik, Wallstein-Verlag
> „Argumente gegen Folter und Todesstrafe“: Wolfgang Rother, Verbrechen, Folter, Todesstrafe. Philosophische Argumente der Aufklärung, mit einem Geleitwort von Carla Del Ponte, Schwabe-Verlag







