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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Gratulationen zu MRRs 90.

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Und noch einmal Marcel Reich-Ranickis Geburtstag, der schon am letzten Wochenende vorgefeiert wurde. Bei soviel Gratulationstext auch gestern weiß man gar nicht mehr, wann eigentlich das genaue Datum ist: Es ist heute. „Die Geschichte des Triumphs“ titelt die FR und würdigt ihn als den einflussreichsten Kritiker Deutschlands, der über Hitler triumphieren kann und durch ihn wir mit ihm, so Arno Widmann.

Kurz notiert werden unter
> „Von der Lust und der Kunst, sich zu verirren“: Kathrin Passig/Aleks Scholz: Verirren. Eine Anleitung für Anfänger, Rowohlt
> „Wenn zu viel Recherche lebensgefährlich ist“: Benjamin Black: Der Lemur, Rowohlt

Judith von Sternburg wundert sich über die Post von Verlagen, die sie nicht mit der Qualität eines Buches, sondern mit den Marketing-Kampagnen überzeugen wollen. Da ist wohl Handelswerbung und Feuilleton-PR verwechselt worden …

Michael Kohler verreißt die Verfilmung von Stieg Larssons Trilogie Vergebung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ranicki auf der Titelseite: „Das mächtigste Kürzel der Literatur“, heißt es dort, zu sehen ist: „M.R.-R.“
Zwei Seiten widmet die Zeitung ihrem Autor, der bei der FAZ groß geworden ist. Darauf gratulieren Siegfried Lenz, Peter von Matt, zudem kommt noch ein Interview mit Frank Schirrmacher, in dem MRR zugibt, das Lexikon nur „für eine einzige Sache“ gebraucht zu haben und sich nicht über seinen Geburtstag zu freuen, jedenfalls nicht so wie vor zehn Jahren. (dtv schaltet eine halbe Seite Anzeige mit MRR-Titeln, weiß der Handel das?)

Autor David Grossmann findet, dass Israel nach dem brutalen Vorgehen der Armee vor Gazas Küste tief gesunken ist.

Süddeutsche Zeitung

So: Jetzt ist er also 90. Lothar Müller über Marcel Reich-Ranicki und „seine großen Autoren“, Thomas Steinfeld äußert sich ebenfalls zu ihm. Gustav Seibt hält Die Anwälte der Literatur für sein größtes Werk, und Volker Breidecker berichtet von der Ausstellung zu MRR im Jüdischen Museum in Frankfurt am Main.

„So genau hatten wir die Einzelheiten des sexuellen Lebens von Catherine M. ja nie wissen wollen.“ Catherine Millet: Eifersucht, Hanser

Ein Katalogband zum „Meister des Bewegungsbildes“: Helios. Eardweard Muybridge in a Time of Change, Steidl/Corcoran Gallery of Arts

Eigentlich hätte Horst Köhler am Montag noch zur Sitzung den „Ordens Pour le mérite für Wissenschafen und Künste“ gesollt. Ist er aber nicht hin. Gustav Seibt erzählt von und über den Orden und davon, wie Albrecht Schöne Goethe würdigt.

Die enge Verschwisterung von Science Fiction und Metaphysik zeige sich in Andri Snaer Magnasons Love-Star, Bastei Lübbe.

Die Welt

„Bravo, das ist Ihre schwachsinnigste Frage“ Uwe Wittstock empfindet eine Talkshow nach und überlegt was Ludwig Börne, Alfred Kerr und Friedrich Schlegel über MRR gesagt hätten.

Neue Zürcher Zeitung

„Anatomie eines Epochenbruchs“: Thomas Kaufmann legt mit der Geschichte der Reformation bei Insel eine Synthese der deutschen Reformationsgeschichte vor. „Das dichte und anspruchsvolle Buch verlangt dem Publikum einiges ab“, so Caroline Schnyder.

Ansonsten ohne MRR, aber mit Kinder- und Wirtschaftsbuch

Kinder- und Jugendbuch

„Das Messias-Mädchen“: Der Science-Fiction-Roman von Timothée de Fombelle Timothée Céleste oder Die Welt der gläsernen Türme bei Gerstenberg begeistert Angelika Overath.

„Ein feines Zittern“: Virág von Andreas Schendel (Bloomsbury) zeigt das Leben von Kindern in multilingualen Familien.

„Horror-Recycling“: Johan Harstads Thriller Darlah (dtv) enttäuscht Rezensent Thomas Binotto.

„Eine Lebedame mit großem Décolleté“: Die Illustratorin Manuela Olten schreibt über ihre Arbeit am Bilderbuch Eine Tasse für Nofretete Nilpferd, erschienen bei Bloomsbury.

„Märchen für Mädchen“: Keturah von Martine Leavitt (Carl Hanser) ist ein Märchen, das perfekt auf junge Mädchen zugeschnitten ist.

Kurz notiert wird unter

> „In Kälte und Dunkelheit“: Tiefsee. Geheimnisvolle Meereswelt, illustriert von Hans Baltzer. Reihe Leporello. Jacoby & Stuart
> „Gemütlichkeiten“: Riina Katajavuori (Text), Salla Savolainen (Illustration), Bitte nicht aufräumen! Ein Zuhause-Bilderbuch, Klett-Kinderbuch
> „Abenteuer Architektur“: Aleksandra Machowiak, Daniel Mizieliński (Text und Illustration), Treppe, Fenster, Klo. Die ungewöhnlichsten Häuser der Welt, Moritz-Verlag.

Wirtschatsbuch

„Der Kern bleibt gleich“: Chris Zook, James Allen, Profit from the Core. Updated Edition: A Return to Growth in Turbulent Times, raten in dem Harvard Business Press-Buch zum Ausschöpfen des Kerngeschäfts.

„Was erfolgreiche Firmen tun“: 100 Porträts von Vorbildern bieten Viktor Bucher, Pierre-Alain Cardinaux, Urs Fueglistaller und Peter May (Hrsg.) in Aus bester Familie – 100 vorbildliche Schweizer Familienunternehmen, Schweizer Standards, Verlag Neue Zürcher Zeitung.

„Wirtschaftsprüfer, Richter, Historiker“: André Zünd, Wirtschaftsprüfer, Richter und Historiker – Ein interdisziplinärer Vergleich, Schriftenreihe der Treuhandkammer Band 185

„Wachsende Bedeutung der Governance“: Von der internationalen Kartellverfolgung bis zur Arbeitsmarktreform geht’s in Governance in der Wirtschaftspolitik bei Duncker & Humblot.

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