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Dänische Autorin Helle Helle für lebenslanges Künstlereinkommen vorgeschlagen

HelleHelle, Copyright Robin Skjo

Die dänische Schriftstellerin Helle Helle (geb. 1965), bekannt unter anderem mit den Romanen Rødby-Puttgarden (2005) und Ned Til Hundene (2008), ist von der Repräsentantenversammlung des Staatlichen Kunstfonds für ein lebenslanges Künstlereinkommen vorgeschlagen worden. Das Einkommen soll der Autorin in einer Höhe von jährlich 150.000 dänischen Kronen ausgezahlt werden.

In der Begründung des Staatlichen Kunstfonds heißt es: „Mit ihren meisterhaften Inszenierungen des ganz gewöhnlichen Lebens tritt Helle Helle als eine der wichtigsten dänischen Gegenwartsautorinnen hervor, wenn es um die Darstellung der Mittelschicht und der dänischen Provinz geht. Ihre zwei jüngsten Romane, in denen sie sich mit Familiengeschichte und Metafiktion beschäftigt, zeigen, in welchem Maße sie im Stande ist, ihre Autorschaft weiterzuentwickeln und zu erneuern.“

Im August wird von Helle Helle „Rødby-Puttgarden in der Übersetzung von Flora Fink im Dörlemann Verlag erscheinen.

Das lebenslange Einkommen des Staatlichen Kunstfonds können 275 ausgewählte Künstler erhalten. Die Zahlungen werden nach dem regulären Einkommen des Empfängers bemessen. Maximal werden jährlich etwa 150.000 (dänische) Kronen (ca. 20.160 Euro) ausgezahlt, mindestens aber etwa 16.500 Kronen jährlich (ca. 2.218 Euro). Der Vorschlag des Kunstfonds wird zunächst dem Finanzausschuss des dänischen Parlaments vorgelegt und dann durch den Kulturminister verliehen.

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