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Großer Andrang bei der Buchpremiere mit Klaus Wagenbach

Ein großer Auftritt, eine bewegende Matinée heute im Berliner Ensemble. Der Wagenbach Verlag stellte Die Freiheit des Verlegers vor. Das Buch, herausgegeben von Verlegerin Susanne Schüssler, ist zum 80. Geburtstag erschienen, den Klaus Wagenbach am 11: Juli feiert.

Der Saal des Berliner Ensembles (Foto) war zu Ehren von Klaus Wagenbach voll besetzt und alle, alle waren gekommen. Der Dramaturg Hermann Beil begrüßte Klaus Wagenbach und alle Verlagsmitarbeiter, Büchererfinder und Drückkünstler, Bücherverschlinger und Papiersäufer.

Berliner Ensemble

Beil lobte „Die Freiheit des Verlegers“ als unterhaltsames Lebenspanorama und höchst lehrreiches Geschichtsbuch über deutsche Verhältnisse. „Die Freiheit des Verlegers ist auch unsere Freiheit“, so Beil.

Prominente Freunde und Weggefährten von Klaus Wagenbach waren aus Nah und Fern angereist um aus den Erinnerungen zu lesen. Unter ihnen waren Nobelpreisträger Günter Grass und Catherine Fried, die Witwe von Erich Fried, die Verleger Inge Feltrinelli und Michael Krüger, die Schauspieler Otto Sander und Sophie Rois, Otto Schily und Wolfgang Thierse. Da las Volker Ludwig, der Gründer des Grips Theaters, Wagenbachs Grabrede für Ulrike Meinhof, Hans-Christian Ströbele über die Gründer der Grünen und der Drucker Paul Pustet aus Regensburg über den schönen Schein der Bücher.

Zum Abschluss kam das Publikum in den Genuss einer Premiere: Hermann Beil dirigierte den I. Berliner Buchhändlerchor aus unabhängigen, dem Verlag gewogenen Buchhändlern wie Ruth Klinkenberg, Stefanie Hetze und Thomas Gralla aus Berlin sowie Selinde Böhm und Rudolf Müller aus Düsseldorf. Gekonnt interpretierte der Chor die Wortkantate „Und welcher Lesertyp sind Sie“. Und der ganze Saal stimmte in den Refrain ein: Eines hilft immer: Lesen.

Klaus Wagenbach signiert für Inge Feltrinelli

Es war ein bewegender Moment als alle Mitwirkenden auf die Bühne kamen und Klaus Wagenbach sich bedankte. „Bücher überleben uns: ganz sicher“, sagte er. Stehend applaudierten die Gäste und so mancher wischte sich die Augen. Sichtlich entspannt signierte Klaus Wagenbach anschließend im Hof des Berliner Ensembles über eine Stunde lang die Bücher während sich beim Wein Buchhändler und Verleger, Verlagsmitarbeiter, darunter auch viele Ehemalige, Autoren und Freunde trafen.

ML

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