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Heel: Nicht eingeknickt

„Wir sind nicht eingeknickt, sondern wir haben kein Potenzial für ein zweites Lena-Buch gesehen.“ Damit reagiert jetzt Verleger Franz-Christoph Heel gegenüber buchmarkt.de auf die Meldung, der Heel Verlag hätte jetzt Forderungen von Brainpool TV leichtfertig nachgegeben, die Auslieferung eines geplanten zweiten Lena-Buches zu stoppen.

Wie berichtet versuchen derzeit Anwälte der TV-Gesellschaft von Stefan Raab, Verlage von weiteren Publikationen über Contest-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut abzubringen [mehr…]. „Der angekündigte zweite Titel wurde vom Buchhandel nur sehr mäßig vorbestellt und als dann noch der Brief von Brainpool TV kam, haben wir auf die Auslieferung des zweiten Buches verzichtet“, sagt Heel. Bereits der erste Band habe sich zwar ordentlich verkauft, aber habe sich nicht zu einem Top-Seller entwickelt, so Heel. Deshalb habe man keine großen Erwartungen mehr an eine Fortsetzung geknüpft. Heel bescheinigte den Anwälten zu wissen, dass sie keine starke Position haben. Er ist sich sicher: „Wir hätten noch einiges machen können und das juristisch auch gewinnen können, aber uns schien der Aufwand zu groß.“ Brainpool hatte hatte versucht, Heyne für ein ähnliches Projekt abzumahnen, war dort aber gescheitert.

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