
Bartimäus ist wieder da. In der Bertelsmann Repräsentanz Unter den Linden las der britische Autor Jonathan Stroud (Foto) heute erstmals aus Bartimäus – Der Ring des Salomo (cbj). Eine Weltpremiere.
Eigentlich sollte nach dem dritten Teil Bartimäus – Die Pforte des Magiers im Jahre 2006 Schluss sein, doch Bartimäus ließ Jonathan Stroud nicht mehr los. In dem neuen Band, der am 9. Oktober in den Handel kommt, führt er in die Vergangenheit des 5000 Jahre alten Dschinn und erzählt, wie alles begann.
Rund 20 Schülerinnen und Schüler, eine 5. Grundschulklasse, waren zur Vorabpremiere des neuen Buches geladen. Alle anderen Fans müssen sich noch bis zum 9. Oktober gedulden. Dann kommt der neue Bartimäus (übersetzt von Katharina Orgaß und Gerald Jung) bei uns in den Handel. Am selben Tag wird Jonathan Stroud das Buch auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren. Auch dieser Termin ist eine Weltpremiere, denn in Großbritannien erscheint das Buch erst am 14. Oktober.
Es ist ein Erlebnis Jonathan Strout zuzuhören. Er las heute nicht nur vor, sondern erläuterte die Handlung auch mit Papier und Stift. Quergelesen – Moderator Marc Langebeck las den deutschen Part und übersetzte das Gespräch mit den jungen Lesern, die viel wissen wollten. Sie erfuhren, dass Jonathan Stroud zwar gerne Fantasy-Geschichten schreibt, beim Lesen aber andere Genre bevorzugt. Es komme ihm beim Schreiben ganz besonders darauf an, fantastische Elemente mit realen Orten und Fakten zu vermischen. Und welches ist sein Lieblingsbuch der Bartimäus-Reihe? Der neue Band sei vielleicht besonders gut gelungen, aber eigentlich kann er das gar nicht sagen. „Das ist wie mit den eigenen Kindern“, so Stroud.
In Bartimäus‘ Vergangenheit liegen offenbar noch viele Geschichten verborgen, die es allemal wert sind, entdeckt zu werden. Stroud will jedenfalls nicht ausschließen, dass es noch weitere Bände geben könnte.
Die Trilogie sei inzwischen in 37 Sprachen übersetzt, erzählte er. In Deutschland, den USA, Japan und China erziele sie die höchsten Auflagen. Allein in Deutschland haben sich die Bände bereits 1,2 Millionen Mal verkauft.
ML