Die Gegner der Blair-Biografie haben es geschafft, dass Tony Blair weitere Lesungen in Buchhandlungen vorerst abgesagt hat. Doch das reicht ihnen offenbar nicht. Nun haben sie sich weitere Aktionen einfallen lassen, die Buchhändler wahrscheinlich Kopfschmerzen bereiten dürften, meldet jetzt die Basler Zeitung.
Demnach rufen derzeit Blair-Gegner, die ihm den Irak-Krieg nicht verzeihen wollen, im Internet dazu auf, in Buchhandlungen zu gehen und das Buch umzuräumen. Und so finden viele Kunden das Buch nicht mehr im Regal mit den Titeln der Bestsellerliste, die das Buch auf der Insel inzwischen erreicht hat, und auch nicht im Sachbuchregal, sondern Aktivisten sortieren es ins „Crime“-Regal – unter „Verbrechen“. Sollte die Aktion Schule machen, müssen Buchhändler öfter im Crime-Regal nach Büchern suchen…