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Jungen Leseratten übernachten in der Buchhandlung – mit Gruselfaktor

Der kleine Ort Sangerhausen zwischen Göttingen und Halle an der Saale hatte sich längst schlafen gelegt. Da brannte in der Buchhandlung „Das gute Buch“ noch Licht. Cornelia Herbst, die Chefin der Buchhandlung in der Sangerhäuser Göpenstraße, und ihre Mitarbeiterin Anke Herrmann hatten die Idee und luden zur ersten Lesenacht ins „Gute Buch“, berichtet mz-web.de. Das Echo sei riesengroß gewesen, sagt Cornelia Herbst. „Wir hätten viel mehr Platz gebraucht“, so die Chefin.

Junge Leseratten hatten in der Buchhandlung ihr Lager aufgeschlagen, so die Zeitung über die ungewöhnliche Aktion. Einige Jungen und Mädchen zwischen acht und zehn Jahren alt hatten es sich gemütlich gemacht zwischen all den vielen Büchern. Und die Leseratten hatten alles dabei: Schlafsack, Luftmatratze, Decken, Kuschelkissen, was zum Naschen – und gute Laune. Bücher gab es sowieso.

Nachdem jeder seine Schlafstätte eingerichtet und in seinem Lieblingsbuch geblättert hatte und auch mal andere an seiner literarischen Entdeckung teilhaben lassen wollte, ging’s zur Nachtwanderung durch die Sangerhäuser Altstadt. Das war die richtige Einstimmung für die mitternächtliche Literatur. Da standen nämlich aufregende Gruselgeschichten auf der nächtlichen Tagesordnung. Das nahe Halloween lässt grüßen. Geschlafen wurde übrigens auch, so wurde versichert.

Ist auch Ihnen eine Aktion gut gelungen? Schreiben Sie uns: redaktion@buchmarkt.de

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