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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und eine Kulturgeschichte des Bodens

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Geschrieben mit langem Atem: Oksana Sabuschko Museum der vergessenen Erinnerungen (Droschl): „Ausgrabung des verschütteten Nationalgedächtnisses“ der Ukraine.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Thomas Asbridge Die Kreuzzüge (Klett-Cotta)

Naomi Oreskes Mechants of Doubt (Bloomsbury Press).

“Buddha im Stützpfeiler”: Jean Rolin Boulevard Ney (Berlin).

Luise F. Pusch, Joey Horsley Frauengeschichten (Wallstein).

Kein Buch, aber ne DVD: Thomas Harlan Windkanal (Edition Filmmuseum).

Süddeutsche Zeitung

„Degradierter Dreck“: Alex Rühle interviewt den Geologen David R. Montgomery zu seiner Kulturgeschichte des Bodens, die unter dem Titel Dreck. Warum unsere Zivilisation den Boden unter den Füßen verliert beim Oekom Verlag erschienen ist und der sich mit der Ausbeutung des Bodens beschäftigt. Graswurzelbewegeung ganz nah dran.

„Nach dem Fall des Westens“: In einem fesselnden Buch Anastasios I. Die Entstehung des Byzantinischen Reiches (Klett-Cotta)schildert Mischa Meier den verkannten Kaiser Anastasios und den Aufstieg von Byzanz.

„Ein Song, eine Nase“: Die Autobiografie von Keith Richards Life enthält viele Frauengeschichten, die eher beiläufig erzählt werden – nur bei Mick Jagger hört der Spaß auf.

„Donnerwetter“: Serge Gainsbourgs einziger scheußlich-schöner Roman Das heroische Leben des Evgenij Sokolov Blumenbar.

Die Welt

Heute nichts.

Neue Zürcher Zeitung

„Im Schönen schweigend“: Welcher Widerstand war möglich? Herta Müllers Vorwürfe treffen Rumäniens Intellektuelle empfindlich. Mit ihrem Besuch in Bukarest Ende September hat die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller eine aufgeregte Debatte über das Verhältnis von Literatur und Diktatur ausgelöst. Die Autorin erneuerte ihre Kritik, dass es die rumänischen Intellektuellen an Widerstand gegen Ceausescu hätten fehlen lassen, wie Sie hier lesen können

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