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Orte der Ideen geehrt/Reisebuch präsentiert

Monika Ziller und Tilman Wittershagen

Gestern Abend wurde in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt die bundesweite Aktionswoche Treffpunkt Bibliothek als Preisträger im Innovationswettbewerb 365 Orte im Land der Ideen ausgezeichnet.

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Kampagne würdigt damit in ihrem dritten Jahr die herausragende Rolle der Bibliotheken.

Aus mehr als 2.200 eingereichten Bewerbungen überzeugte Treffpunkt Bibliothek die Jury, mit den Vorsitzenden Prof. Dr. Martin Roth, Generaldirektor Staatliche Kunstsammlungen Dresden, und Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Die Direktorin der DNB, Ute Schwens, begrüßte die Gäste im Saal der Nationalbibliothek. Dr. Thomas Greiner, Ministerialdirigent im Bundesministerium für Bildung und Forschung, würdigte die Rolle der Bibliotheken und stellte fest, dass sie gegenwärtig als die am meisten besuchten Kultur- und Bildungseinrichtungen vor immensen Herausforderungen stehen.

In seiner Laudatio zeigte sich Tilman Wittershagen, Geschäftsleitung Region Frankfurt der Deutschen Bank AG, beeindruckt von den Schätzen des Hauses – hier befinden sich neun Millionen Objekte, einen kleinen Teil davon konnte er besichtigen. Bibliotheken sind auch für ihn geheimnisvolle Orte mit unbegrenzten Möglichkeiten.

Monika Ziller, Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes, dem etwa 2.000 Bibliotheken aller Sparten und Größen angehören, nahm Pokal und Urkunde entgegen. In ihrer Danksagung wies sie auf eindrucksvolle Zahlen aus dem Vorjahr hin (die diesjährige Bibliothekswoche findet vom 24. bis 31. Oktober statt). 2009 kamen etwa 1,5 Millionen Besucher zu 10.000 Stunden Programm in die Bibliotheken. Sie freute sich, dass Denis Scheck als Aktionspate für Treffpunkt Bibliothek gewonnen werden konnte.

Denis Scheck präsentierte im Anschluss das Buch Was ich im Wald in Argentinien sah von Sabine Küchler, erschienen im Arche Verlag. Die Autorin schilderte, wie es zu dieser Reisebeschreibung kam und las die ersten Seiten. Denis Scheck wies im Anschluss an den humorvollen Vortrag auf den Untertitel hin: Das Buch wird als Ein Album bezeichnet; es enthält in einem extra Teil leicht heraustrennbare Fotos, die der Leser, wenn er möchte, an den entsprechenden Stellen im Text einkleben kann. So entstehen ganz besondere Unikate.

Vor dem Saal verkaufte die Wissenschaftliche Buchhandlung Theo Hector das Reisebuch, auf Wunsch signierte die Autorin die Bücher.

JF

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