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Robert und Clara Schumann in Frankfurt

Kuratorin Ulrike Kienzle, Geschäftsführer
der Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen,
Clemens Greve und der Vorsitzende der
Robert-Schumann-Gesellschaft,
Hans-Jürgen Hellwig

Noch rechtzeitig im Schumann-Jahr – Robert Schumanns Geburtstag jährte sich am 8. Juni zum 200. Mal – wird im Holzhausenschlösschen in Frankfurt am 7. November eine Ausstellung eröffnet, die sich dem Künstlerehepaar widmet.

Die Exposition, ein Gemeinschaftswerk der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen und der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt, unterstützt von zahlreichen Sponsoren, ist in sechs Stationen gegliedert, die vom ersten Besuch Robert Schumanns, Sohn eines Buchhändlers und Verlegers, in der Mainmetropole im Mai 1829 bis zu den Frankfurter Jahren Clara Schumanns reichen.

115 Exponate – Gemälde, Zeichnungen, Briefe, Skulpturen, Originalnoten, Bekleidungsstücke und Accessoires sowie Hausrat – werden gezeigt. Prunkstück ist Clara Schumanns Flügel, das Instrument wurde von Grotrian, Helfferich, Schulz, Th. Steinweg Nachf. 1879 in Braunschweig hergestellt und im gleichen Jahr von der berühmten Pianistin erworben.

Zur Ausstellung ist ein detailreicher Katalog im Verlag Waldemar Kramer erschienen. Ein umfangreiches Programm mit Sonderführungen, Vorträgen und Konzerten begleitet die Exposition, die bis zum 30. Januar im Holzhausenschlösschen zu sehen ist.

Die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Ulrike Kienzle, machte auf interessante Literatur, die selbstverständlich auch im Katalog-Anhang zu finden ist, aufmerksam. Darunter sind beispielsweise die in diesem Jahr erschienen Bücher Robert Schumann. Glück und Elend der Romantik von Peter Gülke, Zsolnay Verlag; Robert Schumann. Eine musikalisch-psychologische Studie von Dagmar Hoffmann-Axthelm, Reclam Verlag.

JF

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