
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
„Prophet der Mittelmäßigkeit“: Die FR meint: „Der Prix Goncourt für Michel Houllebecq (seine Bücher erscheinen bei DuMont und Rowohlt) ist mehr als verdient“.
„Das moralische Gefühl“: Autor Natan Sznaider („Erinnerung im globalen Zeitalter: Der Holocaust“) über „poetische Sprache, sakrale Macht und das Leiden der anderen: Für eine negative Begründung der Menschenrechte“.
Außerdem:
„Wenn die Leichen Hunger haben“: Über die Comic-Serie „The Walking Dead: Gute alte Zeit“ von Tony Moore und Robert Kirkman (Cross-Kult, Ludwigsburg), die gerade von Frank Darabont („The Green Mile“) als TV-Soap verfilmt wurde.
„Wie das noch war mit der ‚Boston Tea Party’“: „Der große Ploetz. Die Chronik zur Weltgeschichte“ (Vandenhoeck & Ruprecht).
„Von wegen niedlich“: Die Verfilmung von Amelie Frieds Roman „Rosannas Tochter“ (Heyne) läuft heute in der ARD mit Veronica Ferres in der Hauptrolle.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Die Selbstbewusste“: Walter Hinck über die „Familienbriefe“ von Rahel Levin Varnhagen (C.H. Beck). Er meint: „Ihre Briefe zeigen sie als wegweisende Zeugin der Epoche“.
„Der Zwang, Farbe zu bekennen“: Michael Pawlik über „Recht und Moral“, hrsg. Von Jörg Sandkühler (Felix Meiner Verlag): „Um den Gedanken der Menschenrechte interkulturell zu beleben, müssten manche Profiteure der boomenden Menschenrechtsindustrie auf liebgewordene Pfründe verzichten“. Dieser hochaktuelle Sammelband erkläre, warum.
„Loki Schmidts letztes Buch“ mit dem Titel „Auf dem roten Teppich und fest auf der Erde“ (Hoffmann und Campe) sei ihr vielleicht schönstes Buch, meint Christian Geyer.
„Im Wurstrausch“: „Opium fürs Volk. Natürliche Drogen in unserem Essen“, hrsg. Von Udo Pollmer (Rowohlt).
„Wo ich bin, ist Russland“: Zum Tod der Übersetzerin Swetlana Geier.
DVD-Tipps:
„Die Sphinx“: Johnnie Tos „Vengeance” (Koch Media)
„Als das Träumen noch geholfen hat”: 1946 beschlossen Walt Disney und Salvador Dalí, ihre Künste zu vereinen. Herausgekommen sind: „Fantasia“ & „Fantasia 2000“ (Disney).
„Wie man sich als Regisseur zum Affen macht“: „Nicolas Philibert – L’integrale“ (Editions Montparnasse) – eine Gesamtausgabe der Dokumentarfilme von Nicolas Philibert.
„Kunst am Film“: Die Jubiläumsbox für Sammler „50 Jahre atlas-film. spezial edition“.
Auch hier ein Hinweis auf die Verfilmung von Amelie Frieds Roman „Rosannas Tochter“ (Heyne) unter dem Titel „Beleidigtsein für Profis. So viel Seelenpein war nie.“
Süddeutsche Zeitung
„Bierkonzert mit Grubenpferd“: Klaus Brill über Alfred Döblins „Meine Adresse ist Saargemünd“, hrsg. Von Ralph Schock (Gollenstein) – ein Band mit Briefen, die Döblins Zeit als Militärarzt in Lothringen dokumentiert.
„Welche Tanten braucht das Leseland?“: Martin Ebel meint: „Wenn gute Literatur nur die sein soll, die wenigen gefällt, wird der Dogmatiker zum Snob“.
„Ideal der Anspruchlosigkeit“: Stephan Speicher über „Sulpicius Severus: Vita sancti Martini/Das Leben des heiligen Martin“ (Reclam). Er meint: „Nicht erstaunlich, dass Martin zu einem der populärsten Heiligen wurde.
Ebenfalls in der SZ: Die Verfilmung von Amelie Frieds Roman „Rosannas Tochter“ (Heyne) unter dem Titel „Grenzerfahrung im Mainstream“.
Die Welt
„Aus einem Satz von Oskar wurde eine ganze Figur“: Während ihrer Lesereise in Polen gibt Herta Müller neue Details über ihre Arbeit an ihrem Roman „ Atemschaukel“ preis (Hanser).