Home > Vorgeblättert > Bücher und Autoren in der ZEIT und im Rheinischen Merkur von morgen – und Lob für das Lesikon bei Hermann Schmidt Mainz

Bücher und Autoren in der ZEIT und im Rheinischen Merkur von morgen – und Lob für das Lesikon bei Hermann Schmidt Mainz

Hier finden Sie die Bücher, die morgen in der ZEIT, im Rheinischen Merkur und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.

Zeit

„Im Setzkasten verirrt“: Zu viele Details, kaum klare Linien kritisiert Max Steinbeis an Uwe Wesels monumentaler Geschichte des Rechts in Europa und ist verärgert durch schnoddrige Sprache (C.H.Beck).

„Soziologie ist ein Kampfsport“: Pierre Bourdieu entdeckt in Algerien die eigene Herkunft. Festgehalten in Algerische Skizzen bei Suhrkamp.

„Die Fülle der Dinge in karger Welt“: Uwe Tellkamps Dresdner Erkundungen Die Schwebebahn, Insel

Das Gedicht Tanzstunde auf See kommt in dieser Ausgabe aus der Edition Lyrik Kabinett bei Hanser

„Das Buch Juli“: Ein Nachschlagewerk von biblischem Format und im Titel ohne x: Das Lesikon der visuellen Kommunikation von Juli Gudehus, Verlag Hermann Schmidt

„Hurra: Eine Stimme für das Pferd des Zaren!“: Ulrich Noethen liest 67 Stunden lang Tolstojs Krieg und Frieden (DAV. Damit lässt sich der dunkelste Winter überleben

Rheinischer Merkur

In der letzten, eigenständigen Ausgabe, in der nächsten wird ein wenig getrauert, werden folgende Titel besprochen:

„Der Antiheld aus Äquatoria“: Die Journalistin Patricia Clough erzählt von einem wenig bekannten Kapitel des Kolonialismus Emin Pascha, Herr von Äquatoria, DVA.

„Was für ein Ding!“: Hansjürgen Bulkowski wendet sich in Liebe zur Sache den Alltagsgegenständen zu, Kulturverlag Kadmos.

„Wenn Rache die Geschichte überdauert“: Die Schweizer Autorin Zora del Buono folgt den dunklen Spuren amerikanischer Sklavenunterdrückung, Big Sue, Mare

„Wo die Mauer noch steht“: Klaus Schroeder, einer der besten Kenner der Wiedervereinigung, zieht 20 Jahre danach eine skeptische Bilanz: Mental ist Deutschland weiterhin gespalten in Ost und West, sagt er in seinem Buch Das neue Deutschland, wjs Verlag.

Kurz besprochen werden unter:

> „Shakespeare nach Schweizer Art“: Markus Marti, William Shakespeares Sonette in deutscher und walliserdeutscher Übertragung, Edition Signathur
> „Das Grundgesetz als Quell der Vaterlandsliebe“: Jan-Werner Müller, Verfassungspatriotismus, Suhrkamp
> „Verfehlter Hexenschuss“: Susanne Strasser, Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte, Hinstorff Verlag
> „Im Wedding nichts Neues“: Arye Sharuz Shalicar, Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude, dtv

Tipps der Redakteure sind:
> Werner Thiede: Mystik im Christentum, Edition Chrismon
> Eva Lia Wyss, Leidenschaftlich eingeschrieben, Nagel & Kimche
> Bruce Chatwin, Traumpfade, Hanser

Freitag

folgt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert