
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Kritik am Prestigeprojekt: „Nicht zitierfähig“ sei die nunmehr abgeschlossene Kölner Ausgabe der Werke Heinrich Bölls (KiWi), so die in Wuppertal eigens eingerichtete Forschungsstätte. Der ursprüngliche Herausgeber Werner Bellmann war im Streit mit den Böll-Erben gegangen, jetzt erhebt er schwere Vorwütrfe gegen seine Nachfolger: die hätten einfach schlampig gearbeitet.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Auch hier geht’s um Böll: Bernd Neumann persönlich kam nach Köln, um KiWi zum Abschluß der 27bändigen Werkausgabe zu gratulieren, die Neumann aus der Amtszeit seines Vorgängers Naumann geerbt hat. „Unbedarfte Antiquiertheit“ bescheinigt Wiebke Porombka der Festveranstaltung zur Feier der Ausgabe in Berlin: Zum Start der Ausgabe war noch der Bundeskanzler gekommen, zum Abschluß reicht der Kulturstaatsminister.
„Die Kasteiten und Eingeweihten“: Frauen um Stefan George (Wallstein).
Annotationen
Verena Lueken Gebrauchsanweisung für New York (Piper).
Markus Miessen The Nightmares of Participation (Sternberg Press).
Friederike Haedecke Göttinnen und Mörderinnen (Artemis & Winkler).
Hilde Stieler Die Edelkomparsin von Sanary (AvivA).
Die Welt
Hannes Stein über den National Book Award für Patti Smith [mehr…]. – Weiter nix.
Süddeutsche Zeitung
Philippe Collas Mata Hari. Ihre wahre Geschichte] (Piper).
Wie sie Juja von Nino Haratischwili (Verbrecher Verlag) nun findet, verrät Rezensentin Cara Wuchold nicht wirklich. Da sagen wir einfach mal: Das Buch istr großartig.
Wolfgang Rüb Wohnquartett mit Querflöte (Edition Elke Heidenreich bei C. Bertelsmann) – ein amüsanten Roman über ein wets- und ein Ost-Paar.