
Gestern Nachmittag begann das 5. Kulturfestival „days of respect“ in Frankfurt. Es ist das größte unabhängige internationale Kulturfest seiner Art in Deutschland und wird unter dem Motto Begegnung – Verständnis – Respekt vom 20. November bis zum 18. Dezember veranstaltet.
Gründer und Organisator ist der Autor und Betreiber der Interkulturellen Bühne, Yusuf Kilic, ihm zur Seite stehen in diesem Jahr Claudia Simon, Kirsten Berlin, Kadja von Coester und erneut Richard Hopstock.
Vier Wochen lang werden Ausstellungen an etwa 50 Orten – darunter Boutiquen, Cafés, Gaststätten, Optiker, Metzgereien, Frisöre, Bäckereien, Foto-Fachgeschäfte, Apotheken und Buchhandlungen – gezeigt. Gestern Nachmittag fanden die Vernissagen statt.
Das Programm, das aus Kabarett und Comedy, Musik- und Theaterveranstaltungen sowie Lesungen besteht und von etwa 200 Künstlern bestritten wird, ist in jedem Jahr gewachsen. So viele Teilnehmer und so viele Veranstaltungsorte wie 2010 gab es noch nie.
Die Buchhandlungen Schutt sowie Naumann & Eisenbletter zeigen in ihren Räumen Ausstellungen; bei Schutt sind Objekte von Matthias Heidel zu sehen, bei Naumann & Eisenbletter Fotografien von Sabine Gnoth.
Michael Stumpf liest am 25. November in der Interkulturellen Bühne Lyrik zum Thema Sprechen Sie Tango? und wird dabei musikalisch von Ralf Grombacher begleitet. Irene Glück und Wolfgang Bauer verzaubern am 8. Dezember das Publikum.
Literatur und Musik heißt es am 27. November im Saalbau Bornheim, den Abend bestreitet der Schriftstellerverein Sieben mit Ljubischa Simic, Aleksandar Sasa Jovanovic, Ruza Mijovic, Miki Milenkovic, Diana Pijetlovic und Stanka Amon.
Zum Thema Herbstimpressionen wird Ljubica Perkman am 2. Dezember in der Buchhandlung Naumann & Eisenbletter lesen. Am gleichen Ort ist am 9. Dezember Dörte Ellen zu Gast und wird aus ihrem Buch Der Adonispastor vortragen.
Eine multimediale Lesung mit Bildern und Musik steht ebenfalls am 2. Dezember auf dem Programm des ML7-artproject!. Autor, Fotograf und Sänger Rainer Thielmann wird bunte Einblicke unter dem Titel Indien von Innen vermitteln. Am 16. Dezember liest an gleicher Stelle Martina Henschke Überraschungstexte.
Erstmals zu den days of respect werden drei Kunstpreise verliehen, sie sind zwar nicht dotiert, ehren jedoch Künstlerinnen und Künstler, deren Werke besonders originell, kreativ oder zum Nachdenken anregend empfunden wurden. Die Auswahl trifft die Jury, bestehend aus den Organisatoren des Events, diese werden allerdings auch die Meinung des Publikums in ihre Entscheidung einbeziehen.
JF