Der Börsenverein begrüßt die zwölf Thesen zu „Kultur und Digitalisierung“ außerordentlich, die Kulturstaatsminister Bernd Neumann heute vorgestellt hat. „Im staatspolitischen Sinn ist dieses Thesenpapier ein enorm wichtiger Vorstoß“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins.
„Es stellt das Kulturgut und den kulturellen Schaffensprozess in den Mittelpunkt und macht deutlich, dass die künftige Ausgestaltung des Urheberrechts unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, aber auch kulturpolitisch von großer Bedeutung ist.“
In Neumanns Positionspapier bleibt der Urheber der Ausgangspunkt des Urheberrechts, und Kultur und Kulturschaffende würden vor einer einseitigen Nutzerorientierung des Internets geschützt. „Wir hoffen, dass diese grundsätzliche kulturelle Standortbestimmung auch auf europäischer Ebene ein wichtiger Bestandteil aller weiteren Überlegungen zum Urheberrecht sein wird“, so Skipis, „und fordern die Bundesregierung auf, diese zwölf Thesen in ein Gesamtkonzept für den Umgang mit Urheberrecht im Internet einfließen zu lassen.“







