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Oetinger audio veranstaltet Hörbuchseminar für Buchhändlerinnen

Vorbereitungen für den Besuch im Tonstudio

„Umsatz mit Hörbüchern – nicht nur im Weihnachtsgeschäft.“ Unter diesem Motto fand am letzten Freitag bei Oetinger audio ein Seminar für Buchhändler statt. Trotz des bevorstehenden langen Adventssamstages waren viele interessierte Buchhändlerinnen aus ganz Norddeutschland nach Hamburg-Altona gekommen.

In den Räumen von Oetinger Media widmeten sie sich einen ganzen Tag den Fragen nach der richtigen Präsentation – „Wie verkaufe ich Hörbücher am besten?“ – oder nach Zielgruppen und ihren Bedürfnissen. Zu Beginn gab Programmleiter Markus Langer einen Überblick darüber, wie ein Hörbuch entsteht und was bei Programmauswahl und Produktion alles zu beachten ist. Höhepunkt des Tages war der Besuch im Tonstudio fx:one. Tonmeister Kay Poppe gewährte einen Einblick in seine Arbeit, bevor alle Buchhändlerinnen sich selbst am Mikrofon ausprobieren durften. In verteilten Rollen spielten sie die Szene „Pippi geht zum Kaffeekränzchen“ aus den „Pippi Langstrumpf“-Hörspielen nach und bekamen so ganz unmittelbar einen Eindruck davon, wie aufwendig Hörbuchaufnahmen sind.

Referent und Moderator Armin Hoferer klärt auf

Als Hauptreferent und Moderator war Armin Hoferer eingeladen, Trainer und Verkaufsexperte mit langjähriger Buchhandelserfahrung. Seine praxisnahen Tipps lassen sich in Buchhandlungen jeder Größe umsetzen: „Egal ob Ihre Buchhandlung 40 oder 1.200 qm umfasst: Wo das Auge nicht hängen bleibt, bleiben die Füße nicht stehen.“ Weshalb der Eingangsbereich attraktiv gestaltet sein müsse: Im Laden, so Hoferer, wende sich der Kunde zunächst nach rechts. Was dort im Stapel idealerweise auf einem Tisch präsentiert wird, sorgt garantiert für gute Umsätze. Hoferers Empfehlung: Buch und Hörbuch zu einem Thema unbedingt nebeneinander stellen: „Kunden wollen Wahlmöglichkeiten!“

Neueste Marktforschungen schauen aber noch tiefer in die Psyche der Kunden: Wer in einen Laden kommt, suche dort zunächst nach Bekanntem. Erst dann erkenne er die Kompetenz des Händlers an und lasse sich darauf ein, auch Neues kennen zu lernen. Die Erkenntnisse des Referenten brachten viele der anwesenden Buchhändlerinnen zum Nachdenken. „Morgen werde ich erst mal umräumen“, war als Kommentar neben dem Wunsch nach einem Folgeseminar in der Abschlussrunde mehrfach zu hören.

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