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Wikileaks Dokumente lagen auf den Servern von Amazon / Bei Econ erscheint Buch eines Wikileaks-Aussteigers als Schnellschuss

Die Dokumente von Wikileaks lagen in den USA auf den Servern von Amazon. Das wird nun bekannt, nachdem heute die Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass der Online-Händler offenbar auf Druck (laut Spiegel) diese Seiten nun abgeschaltet habe.

Wie der unabhängige US-Senator Joe Liebermann am Mittwoch in Washington mitteilte, informierte Amazon sein Büro am Morgen, dass Wikileaks nicht länger seine Server nutzen dürfe. Die schwedische Internetfirma Bahnhof, die einen Teil von Wikileaks beherbergt, hatte am Dienstag erklärt, der größere Teil des Portals laufe von Amazon-Servern in Seattle. Amazon wollte dies gegenüber der Nachrichtenagentur AFP nicht bestätigen. Amazon verdient inzwischen auch Geld mit dem Vermieten von Serverplatz.

Das könnte für nachweihnachtlichen Umsatz sorgen: Am 27. Januar 2011 wird Daniel Domscheit-Berg, Mitbegründer der Internet-Plattform WikiLeaks, sein Buch Inside WikiLeaks. Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt im Econ Verlag veröffentlichen.

Domscheit-Berg hat die Enthüllungsplattform seit 2007 Seite an Seite mit Julian Assange aufgebaut. Der junge Deutsche ist weltweit der Mann, der neben dem schillernden und zunehmend umstrittenen Gründer den besten Einblick in das Whistleblower-Projekt hat. Seit Domscheit-Berg und andere Mitstreiter sich im Herbst 2010 aus dem Projekt zurückzogen, ist Assange alleiniger Herrscher. Der Verlag verspricht schon jetzt, dass Domscheit-Berg die Geschichte von WikiLeaks erzählt, wie sie noch keiner gehört hat. Es steht zu erwarten, dass Amazon sich dieses Buch wahrscheinlich auf die Server legen wird…

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