Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ruft auf, Kandidaten für den Friedenspreis zu nennen, der am 16. Oktober 2011 in der Frankfurter Paulskirche verliehen wird.
Neu im Stiftungsrat ist der Laudator der Friedenspreisverleihung von 2009, Prof. Dr. Karl Schlögel (Berlin) als Nachfolger des Schriftstellers Dr. Uwe Timm. Vorschläge für Kandidaten nimmt der Stiftungsrat bis zum 1. März 2011 entgegen; Selbstvorschläge sind nicht zugelassen. Die Vorschläge sollten schriftlich begründet sein, unter Angabe von Leistungen und Veröffentlichungen, die den Vorgeschlagenen als Kandidaten für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausweisen.
Gesucht wird eine „Persönlichkeit, die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedanken beigetragen hat“, so das Statut der Stiftung Friedenspreis. Die Ausschreibung ist öffentlich, Vorschläge kann jeder einreichen.
Im April nimmt der Stiftungsrat Friedenspreis seine Beratungen über die diesjährige Vergabe des Friedenspreises auf. Der unabhängigen Jury, die den Preisträger wählt, gehören neben Prof. Schlögel außerdem an: Prof. Ulrich Khuon (Berlin), Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann (Berlin), Prof. Dr. Peter von Matt (Dübendorf), Heinrich Riethmüller (Tübingen), Prof. Dr. Werner Spies (Paris), Prof. Dr. Christina Weiss (Berlin), Dr. h.c. Karl-Peter Winters (Köln) und Prof. Dr. Gottfried Honnefelder (Köln), der als Vorsteher des Börsenvereins zugleich der Vorsitzende des Stiftungsrates des Friedenspreises ist.
Die Einsendungen sind zu richten an
Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Berliner Büro,
Geschäftsstelle Friedenspreis des Deutschen Buchhandels,
z. Hd. Martin Schult
Schiffbauerdamm 5
10117 Berlin
E-Mail: m.schult@boev.de.