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Clemens Brentano Preis 2011 geht an Wolfgang Herrndorf

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Der mit 10.000 Euro dotierte Clemens Brentano Förderpreis für Literatur der Stadt Heidelberg geht an Wolfgang Herrndorf. Er bekommt die Auszeichnung für seinen Roman Tschick (Rowohlt).

In der Jury-Begründung heißt es: „Wolfgang Herrndorf gelingt mit ‚Tschick‘ eine anrührende Geschichte zweier Halbwüchsiger, die sie als zwei moderne Taugenichtse in die bundesdeutsche weite Welt schickt. Sie begeben sich auf eine hochkomische Tour durch die deutsche Provinz. Herrndorfs Sprache nimmt den Jugendslang auf und verwandelt sich in bleibende Literatur.“

Die Auszeichnung erinnert an den Schriftsteller Clemens Brentano (1778-1842). 2010 bekam den Preis der Autor Sven Hillenkamp („Das Ende der Liebe. Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit“). Heidelberg vergibt den Preis seit 1993 jährlich wechselweise in den Sparten Erzählung, Essay, Roman und Lyrik an deutschsprachige Autoren.

Wolfgang Herrndorf, geboren 1965 in Hamburg, studierte Malerei in Nürnberg. Er arbeitete als Illustrator beim Haffmanns Verlag und für die Zeitschrift Titanic. 2002 veröffentlichte er seinen Debütroman In Plüschgewittern (Zweitausendeins). 2007 folgte sein Erzählband Diesseits des Van-Allen-Gürtels (Eichborn Verlag).

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