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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und die Maus wird 40

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Lach- und Sachgeschichten: Die Maus wird vierzig! Heute feiert die Sendung mit der Maus Geburtstag.

Frankfurter Rundschau

„Nach Abstrich von Raum und Zeit“: Ein Dramolett von Otto A. Böhmer darüber, wie Adorno sich einmal zu Heidegger an den Tisch setzte.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Literatur
„Der Mini-Musil unserer Zeit stammt aus Argentinien“: Gegen Konventionen und Klischees entsteht hier ein eigenwilliger Ton, wie man ihn noch nicht vernommen hat. Medizinische Autobiographie, Damián Tabarovsky (Berenberg).

Neue Sachbücher
„Von Freud über Moses zum ödipalen Echnaton“: Die Psychoanalyse entdeckt den Pharao Echnaton als seelisch Missgebildeten. Der Versuch der Analyse hat einige Schwächen: viele Vermutungen wandeln sich im Lauf der Argumentation zu Gewissheiten, und die heutigen Methoden werden teilweise naiv auf eine Epoche übertragen, über deren Seelenleben wir im Grunde nichts wissen. Echnaton oder die Erfindung des Monotheismus, Franz Maciejewski (Osburg).

Kritik in Kürze
„Nach Paris!“: Ein aus der Masse hervorstechendes Paris-Buch: Parisians. An Adventure of History in Paris, Graham Robb (Picador)

„Mehr Operette!“: Hohes C und tiefe Liebe. 33 Versuche, (k)einen Opernführer zu schreiben, Hans-Klaus Jungheinrich (Jung und Jung)

Neue Sachlichkeit
„Die Kinderstimme ist keine Quarantäne“: Warnung vor Kuschel-Akustik: Elterncoaching, Jesper Juul (Beltz)

„Einmal für immer – ein Fest des Lebens“: Zum Tode des Dichters, Kritikers und Literaturwissenschaftlers Friedhelm Kemp.

Die Welt

„Kafka im Banktresor – wer hat’s erfunden?“: Eine Schweizer Tagung zur Poetik des Literaturbetriebs.

Süddeutsche Zeitung

„Die Kunst des Charakterisierens“: Zum Tod des Redakteurs, Essayisten, Übersetzers und Gelehrten Friedhelm Kemp.

„Unendlicher Spaß“: Jonathan Lethem hat den großen New-York-Roman der Nullerjahre geschrieben. Chronic City, Jonathan Lethem (Tropen).

„Der laute Onkel“: Ernst Jandl wird durch eine Schau im Münchner Literaturhaus gewürdigt.

Das politische Buch
„‚Vergessen ist das Wort'“: Das Erbe Pinochets. Vergangenheitspolitik und Demokratisierung in Chile 1990-2006, Stephan Ruderer (Wallstein)

„Der Mörder, der nicht im Gefängnis sterben wollte“: Heinrich Pommerenke, Frauenmörder. Ein verschüttetes Leben, Thomas A. Staisch (Klöpfer und Meyer)

„Russische Rebellion“: Nicht alle Russen haben Goldzähne, sind immer betrunken und auch nicht jeder russische Beamte ist korrupt, Christina Eibl (Weissbooks)

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