
Hier finden Sie die Bücher, die in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.
„Eine neue Art von Strahlen“: Hubert Mania erzählt von der zweihundertjährigen Geschichte der Radioaktivität. Von Ludger Lütkehaus
Hubert Mania: Kettenreaktion
Die Geschichte der Atombombe; (Rowohlt )Verlag,
Reinbek 2010; 351 S., 22,95 €
Die ZEIT rät zu:
Ruth Henry: Manchmal sind es nur Bilder
Ein Pariser Leben; hrsg. v. Stefanie Baumann u. a.; Aisthesis Verlag, Bielefeld 2010; 186 S., 19,80 €
Das Gedicht Das brennende Archiv von Thomas Kling wurde dem Schreibheft – Zeitschrift für Literatur, Nr. 76 vom Februar 2011 entnommen.
Rigodon Verlag, Essen; 182 S., 13,– €
Der Journalist Christian Füller hat den Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule aufgearbeitet. Von Gunter Hofmann
Christian Füller: Sündenfall
Wie die Reformschule ihre Ideale missbrauchte; DuMont, Köln 2011; 256 S., 18,99 €
Buddy weiß zu viel: Luis Rafael Sánchez enthüllt Intimes über den First Dog der Vereinigten Staaten. Von Hans Christoph Buch
Luis Rafael Sánchez:
First Dog – Enthüllungen eines Präsidentenhundes
Aus dem puertoricanischen Spanisch von Stefanie Gerhold; Wagenbach, Berlin 2011; 138 S., 15,90 €
Hörbuch
Geniales Genuschel: 36 Stunden Heiner Müller total in Rede, Gespräch und Interview
Kristin Schulz (Hrsg.):
MÜLLER MP3
Heiner Müller Tondokumente 1972–1995
Alexander Verlag, Berlin/Köln 2011; 4 CDs/36 Std., Begleitbuch; bis 31.03.2011 68,– €, danach 78,–€
„Jahresringe des Verstandes“: Der neue Leipziger Buchpreisträger Clemens J. Setz über
das Glück des Erzählens und den amerikanischen Meister der Short Story, Tobias Wolff.
Tobias Wolff: Unsere Geschichte beginnt
Erzählungen; aus dem Englischen von Frank Heibert; Berlin Verlag, Berlin 2011; 224 S., 22,– €
Der Freitag
„Die Alleingelassenen“: Der deutsche Kriegseinsatz in Afghanistan findet langsam, aber nachdrücklich seine Verarbeitung in der Literatur. Von Erhard Schütz.
„Mit Foucault durch Neukölln“: Judith Butler fordert Allianzen zwischen ethnischen und sexuellen Minderheiten. Sie selbst ist allerdings daran gescheitert. Von Peter Rehberg.
„Im Auftrag der westlichen Selbstkritik“: Tim B. Müller ist der Zusammenarbeit der frühen Frankfurter Schule mit dem amerikanischen Geheimdienst nachgegangen. Von Magnus Klaue.
„Wie Tom und Jerry“: In seinem neuen Roman Karte und Gebiet entwickelt Michel Houellebecq (DuMont) ein zuvor ungekanntes Maß an Selbstironie. Ansonsten ist alles wie immer. Von Florian Schmid.