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Droemers Verleger Hans Peter Übleis wurde gefeiert: Bilder von der (HP)Ü-60-Party

Ex-Bertelsmann-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Wechsler, mit dem der Reporter noch zwei Stunden zuvor in „seinem“ Literaturhaus über alte Zeiten geplauscht hatte, wollte zuerst nicht glauben, dass Dr. Hans Peter Übleis (seine Freunde nennen ihn HPÜ) am Vortag wirklich erst sechzig geworden war [mehr…]: „Der ist doch schon ewig Droemer-Verleger“.

Das war dann auch ein zweiter, schöner Grund, gestern in der Münchner Lenbachbar mit über 200 Mitarbeitern, Kollegen und Freunden eine (HP)Ü-60 Party zu feiern: HPÜ steht nämlich auch für Kontinuität – anders als in der Fußball-Bundesliga haben seine Gesellschafter über all die Jahre auch in schlechten Zeiten zu ihrem damals mit großen Vorschusslorbeeren eingekauften Meistertrainer gehalten.

Übleis hat es ihnen als wirklich großer Trainer gedankt: Der von ihm geforderte und geförderte Spielstil war und ist immer kreativ und publikumswirksam. Er hat dazu bei Droemer ein Team geformt, das stabil und schon lange blind aufeinander eingespielt ist (sein Lektor Tim Sonderhüsken etwa hält es „zur eigenen Überraschung auch schon sechzehn Jahre“ mit ihm aus; der von ihm pfiffig inszenierte Bühnenauftritt zeugte subtil davon, wie lang das ist, wenn sich schon Minuten dehnen) und „in der Champions League der Verlage“ (Übleis im Dank an „seine“ Mannschaft) kickt – zur Freude von HPÜ am Ende der Saison „oft unter Erreichung der vorderen Tabellen-Plätze; Willy Droemer, der im Juli 100 Jahre alt geworden wäre, hätte seine Freude daran gehabt“.

Als kleinen Dank gab es dafür von Dr. Rüdiger Salat, dem Vertreter seines Gesellschafters Stephan von Holtzbrinck (der war übrigens auch da, hab ihn im Augenwinkel gesichtet), in seiner Rede „trainingsfrei: Die morgige Sitzung vor und mit dem Aufsichtsrat fällt aus“.

So konnte also auch der Jubilar heute noch etwas länger die Party genießen, die mit seinem GF-Kollegen Christian Tesch als „Host“ mit einer Menge gelungener Überraschungen (Reden hatte sich der Jubilar verbeten – sein Motto: „Lieber 60 Jahre und 90 Kilo als umgekehrt“) aufwartete – so etwa mit einem heimlich erstellten Buch über HPÜ in der „idealen Auflage von einem Exemplar: Erschienen und auch schon vergriffen“. Soviel Originalität allerdings ist nicht erlaubt: Die vielen Gastautoren, die meisten natürlich anwesend, setzten noch am Erscheinungstag eine sofortige Nachauflage des Buches durch.

Im Gewühl gesichtet u.v.a. nicht nur Maria Hönigschmied, die langjährige Droemer-Geschäftsführerin und der langjährige Simmel-Lektor Herbert Neumaier, sondern auch Weltbild-Chef Carel Halff mit seiner Frau und Holtzbrinck-Buchvorstand Dr. Rüdiger Salat, Bonnier-Aufsichtsrat Viktor Niemann mit seiner Frau Ingeborg, die Agenten Lianne Kolff, Peter Fritz, Michael Meller, Lionel von dem Knesebeck, Sabine Ibach, Eva Koralnik und Ursula Bender; vom Club war Anita Offel-Grohmann da; von Weltbild Irene Naumczyk und Stefan Ewald. Gesehen haben wir auch den Ex-Kollegen Lothar Menne (mit HPÜ damals bei Heyne), Uli Genzler (sein „Nachfolger“ dort), Georg Reuchlein (Goldmann), Peter Lohmann (früher Scherz, jetzt HarbourFront), HoCa-Verleger Günter Berg, KiWi – Verleger Helge Malchow, Knaus-Verleger Wolfgang Ferchl, Verleger-„Pensionär“ Gert Frederking mit Ehefrau Monika Thaler, Johannes Heyne, Andreas Langenscheidt (mit seiner Frau Uli) und BuchMarkt-Chefreporter Gerhard Beckmann, Urheberrechts-Staranwalt Konstantin Wegner und den Urgesteinen Thomas Kniffler (BWD9), Volker Neumann und Dieter Banzhaf (früher GU, dazu die Uraltfreunde Werner Ortner (hat im BuchMarkt Märzheft ein schönes PROFIL über HPÜ geschrieben) und Ulrich Staudinger (mit Schwester); dazu die Ex-Kollegen Renate Gräfin Matuschka, Traudel Eckhardt und Bernhard Matt, alle drei mit ihm damals bei Heyne. ja, und „Autoren“buchhändlerin Hilde Schiwek war auch da.
Von Autorenseite: Der Fantasy-Bestsellerautor Markus Heitz; das Autorenpaar Iny Lorentz, Frauke Scheunemann und Wiebke Lorentz alias Anne Hertz, Andreas Föhr („Der Prinzessinnenmörder“)), Werner Bartens (u.a. Autor von „Körperglück“), Christoph Scholder („Oktoberfest“), Bernhard Moestl („Die 13 Siegel der Macht“), Friedrich Ani (jetzt mit „Süden“ bei Droemer und dennoch Arm in Arm mit seinem früheren Verleger Michael Krüger wie auch Peter Prange, der zwar mit „Himmelsdiebe“ zu Pendo gewechselt ist, aber freundschaftlich und liebevoll (s)eine Laudatio auf HPÜ für buchmarkt.de geschrieben hat [mehr…].
CVZ

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