Home > Umgeblättert > Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und was machen eigentlich Japans Schriftsteller?

Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und was machen eigentlich Japans Schriftsteller?

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Eigentlich doch köstlich, wie diese Bundesregierung sich in Person von Herrn Brüderle dabei ertappen läßt, nicht mal die offensichtlichsten Lügen mehr unter der Decke halten zu können. Da darf man auf dieses Wahlwochenende tatsächlich gespannt sein – irgendwie muß sich „gute Vorbereitung“ ja auszahlen…

Frankfurter Rundschau

Porträt eines seelisch Verformten (wir sind jetzt bei den Buchthemen…): Kerstin Ekman Tagebuch eines Mörders (Piper).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Große Rezension (von Joachim Kalka) für einen großen Band: Karl Corino hat im Schweizer Nimbus-Verlag Erinnerungen an Robert Musil herausgegeben: das Buch erlaubt eine neue Sicht auf den Dichter und korrigiert so manche kleine Fehler der bisherigen Exilgeschichtsschreibung.

Julie Orringer riskiert viel in ihrem Holocaust-Liebesroman Die unsichtbare Brücke (KiWi)..

Annotationen
Dominiqu Barbéris Eine Frage von Glück oder Zufall (dtv), Linis Reichlin Er (Galiani) und Katharina Hartwell Im Eisluftballon (poetenladen).

Süddeutsche Zeitung

„Der Geist der Guse“: Theodor Fontanes Vor dem Sturm liegt jetzt in umfassend kommentierter Neuausgabe vor und erweist sich als eines der klügsten Geschichtsbücher zur napoleonischen Ära, erschienen bei Aufbau.

„Unter Geiern“: Gilles Leroys Roman Zola Jackson spielt in den Fluten von New Orleans nach dem Hurrican und zeigt die Gleichgültigkeit amerikanischer Politik, sprachlich manchmal etwas artifiziell (Kein & Aber).

„Im qualmerfüllten Kerkerschlund scharrt der Dichter wie ein Hund“: Der Glücksucher Ludwig Fels findet in seinem Gedichtband Egal, wo das Ende der Welt liegt das Paradies – zumindest als Wort (Jung und Jung).

Gemeldet wird, dass 15 Bibliotheken in einem gemeinsamen Kraftakt die Literatur des 17. Jahrhunderts digitalisieren wollen. So sollen in den nächsten sechs Jahren 215.000 Bände digitalisiert werden. In einem zweiten Schritt sollen 95 Prozent davon öffentlich zugänglich werden – ungeachtet des Angebots von Google, denn da wisse man nicht, wie lange diese Bücher zugänglich bleiben. Kosten: 21 Mio. Euro, gefördert von der DFG.

Die Welt

Japans Schriftsteller und die nicht enden wollende Atomkatastrophe: Ein Bericht von Uwe Schmidt.

Interview mit dem Schriftsteller Zafer Senocak: „Deutschland ist ein gescheiterter Staat“.

Tilman Krause zum 100. von Tennessee Williams.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert