Kontinuierlich wachsende Onlineumsätze, erfolgreiche Veranstaltungs- und Kongresskonzepte, aber auch wachsende Anzeigenzuwächse in klassischen Printprodukten haben das Geschäftsjahr 2010 geprägt. Diese Schlüsse zog der Deutschen Fachverlag (dfv), der 890 Mitarbeiter beschäftigt, aus den Umsatzzahlen von 2010, die er jetzt veröffentlichte.
Demnach verbuchte die Frankfurter Fachverlagsgruppe für 2010 einen Umsatz von 128,2 Millionen Euro, das entspricht einem Plus von 4,2 Prozent. „Wir sind in allen digitalen Anwendungsmöglichkeiten leistungsfähig“, betonte Klaus Kottmeier, Vorsitzender des Aufsichtsrats, anlässlich der Veröffentlichung der Umsatzzahlen 2010 der Frankfurter Verlagsgruppe. Die vor einem Jahr prognostizierte Stabilisierung des Geschäfts sei 2010 eingetreten. Die Anzeigenumsätze der Verlagsgruppe lagen mit 77,1 Millionen Euro über dem Niveau des Vorjahres (76,2 Millionen Euro). Das Vertriebsgeschäft blieb mit circa 25 Prozent Anteil am Gesamtumsatz stabil, das zeigt, dass die Leser den Fachmedien weiter vertrauen und diese zur beruflichen Orientierung besonders benötigen.
„Neue Geschäftsfelder zu entwickeln, ist für unsere Verlagsgruppe von zentraler Bedeutung“, so dfv-Geschäftsführer Peter Kley, „denn die nach wie vor guten Geschäfte in den klassischen Printmedien kosten mehr Kraft als noch vor wenigen Jahren.“ Langfristig ausgerichtete Digitalisierung, Diversifizierung, Internationalisierung sowie eine professionelle Markenführung sind daher neben neuen Ideen für Print zentrale Wachstumsmotoren. So sei es gelungen, die Marktanteile der marktführenden Medien weiter zu erhöhen und Ergebnisse zu verbessern. 2010 wurde nachhaltig investiert, vor allem im Online- und Veranstaltungsbereich. Die Umsätze aus diesen beiden Geschäftsfeldern machen inzwischen 14 Prozent des Gesamtumsatzes aus.





