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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Jelinek über André Müller

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Humor ist für mich keine Leistung“: Der Schriftsteller Michel Houellebecq im Gespräch über seinen neuen Roman, die Vorzüge der Prostitution und die Volksaufstände in Nordafrika. Karte & Gebiet, Michel Houellebecq (Dumont)

„Literatur und Grafik“: Ein neuer Raum für die Graphische Literatur eröffnet der Comic Dri Chinisin. Brigitte Kronauer und Sascha Hommer (Reprodukt)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Wenn sich Walküren einen Magier zur Brust nehmen“: Der Spannungsbogen liegt platt auf dem Wüstenboden und der Himmel weiß, wie der Verkünder solcher Botschaften zum meistübersetzten Autor der Welt werden konnte: Schutzengel, Paulo Coelho (Diogenes)

„Pandämonium in Weiß“: Die fabulierende Phantasie Ricardo Piglias trifft ins Schwarze: Durch virtuose Verschachtelung der Genres wird hier der Kriminalroman verhext. Ins Weiße zielen, Ricardo Piglia (Wagenbach)

Süddeutsche Zeitung

„An den Ufern des Aktenstroms“: David Foster Wallace erforscht in seinenm nachgelassenen Roman den Kontinent der Langeweile. Bisher nur auf Englisch: The Pale King (Brown and Company)

„Der Gärtner, der Osten und die Nazis“:Jakob Arjouni meint es gut aber will zu viel. Die Sozialstudie plus Krimi plus Liebesgeschichte wird triefig als auch noch ein Kind ein deutsch-jüdisches Versöhnungsszenario eingebaut werden. Cherryman jagt Mr. White, Jakob Arjouni (Diogenes)

Die Welt

„Und was ist Lüge anderes als Literatur?“: Elfriede Jelinek zum Tod von Journalist André Müller.

Neue Zürcher Zeitung

„Das Spiel vom Ende“: Peter Handkes apokalyptisch-heitere Erzählung hebt als Idylle an und wird zum dunkel leuchtenden Panorama einer technisch hochgerüsteten Zeit. Der Grosse Fall (Suhrkamp)

„Munter bis zum Abwinken“: Wer von Literatur mehr erwartet als zappelnde Ablenkung sei vor diesem schriftstellerischen Potenzbeweis ausdrücklich gewarnt. Skippy stirbt, Paul Murray (Kunstmann)

„Zettels Traum“: Ein Lexikon der visuellen Kommunikation. Eine Milieustudie des Gestaltergewerbes voller Liebe, Sprachwitz und Leidenschaft. Das Lesikon der visuellen Kommunikation, Juli Gudehus (Verlag Hermann Schmidt)

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