
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Eine Kulturgeschichte der Flugzeugentführungen? Gibnt’s. Bei Wallstein. Von Annette Vowinckel.
Ein „verzweifelter, komischer Künstlerroman“: Albert Ostermaiers Schwarze Sonne scheine (Suhrkamp).
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Prächtig Häßliches über affig belegte Pizzen und anderes: Max Goldts Penisg’schichterln aus dem Hotel Mama präsentieren den Meister himself in ungebremsten 150 Minuten. (Hörbuch Hamburg).
„Nicht wirklich stimmig“: Eduard Mörike Gedichte und Prosa, u.a. gelesen von Dieter Mann (Sinus-Verlag)
„Die Politik der Unpolitischen“: Isabella Löhr Die Globalisierung geistiger Eigentumsrechte (Vandenhoeck & Ruprecht).^
Bilder und Zeiten
Shaun Tan hat in diesem Jahr zwei Auszeichnungen erhalten: eine Oscar und den Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis. Ein Porträt von Andreas Platthaus.
In der Frankfurter Anthologie das von Hans Wollschläger herausgegebene Karl-Kraus-Lesebuch (Suhrkamp).
„Fischzug durch die Brunnenhefte“: Robert Gernhardts Toscana mia (S. Fischer). Damit liegt der erste Band vor, der den umfangreichen Nachlaß des Dichter-Zeichners erschließen will.
Jetzt ist er auch in Deutschland angekommen: Pierre Michon, in Frankreich längst eine literarische Größe: Die Grande Beune (Suhrkamp).
Yanick Lahens blickt hinter die Katastrophe: Und plötzlich tut sich der Boden auf. Haiti, 12. Januar 2010 (Rotpunkt).
Großes Interview mit Ismail Kadare über die Frage der Nation.
Die Welt
Die Literarische Welt hatten wir schon hier: [mehr…].
Darüber hinaus im Feuilleton: Paul Jandl über eine Salzburger Firma, die guttenbergt – also ein Laden, der akademisches Ghostwriting anbieten. Unter Plagiatsverdacht steht auch Österreichs Ex-Wissenschaftsminister, jetzt irgendso ein Regionalkommissar in Brüssel.
Süddeutsche Zeitung
Henry Roths autobiographischer Roman Ein Amerikaner (HoCa) wurde aus dem Nachlaß rekonstruiert – ein wohltuend nüchterner Gegenentwurf zu Kerouac.
Erasmus Schöfer wird 80 – Cornelia Staudacher gratuliert.
Im Wochenende-Teil ein bislang unveröffentlichter Text von Nicolas Born: Letzte Aufzeichnung.