„Lesen schützt vor Depression“, titelt Psychologie heute auf seiner Online-Seite und zitiert eine Studie aus Pittsburgh.
Die kommt zu dem Schluss: Bücherlesen erweitert nicht nur den Horizont, es schützt auch vor Depressionen, die oft schon in der Adoleszenz beginnen. Exzessives Musikhören hingegen ist ein Risikofaktor für Schwermut in jungen Jahren. Das „Resultat widerspricht nachdrücklich dem Vorurteil vom verschüchterten und vereinsamten Bücherwurm, der sich in eine Scheinwelt flüchtet, weil er im realen Leben keine Freunde findet. Offensichtlich ist das Gegenteil der Fall: Bücher vermitteln eher Lebensmut als Lebensflucht. Das, meint Primack, kann man angesichts der Bücher- und Leseverdrossenheit nicht nur unter amerikanischen Jugendlichen gar nicht genug hervorheben“, heißt es.