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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Anarchie im Internet

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Freigeist auf Entzug“: In 15 Bänden sollen die reichhaltigen Tagebücher des deutschen Anarchisten Erich Mühsam erscheinen – als Buch und parallel, frei zugänglich, im Internet.
Hg. Chris Hirte, Conrad Piens: Erich Mühsam. Tagebücher 1. 1910-1911 (Verbrecher Verlag)

„Es machen wie alle anderen“: Mirjam Presslers neues Buch basiert auf den realen Ereignissen der Lebensgeschichte der Jüdin Hanna, die 1939 14-jährig zunächst nach Dänemark geschickt wird, womit ein neun Jahre dauernde Irrfahrt beginnt.
Mirjam Pressler: Ein Buch für Hanna (Beltz & Gelberg)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Neue Sachbücher
„Was will Gerhard Schröders erhobene Faust uns sagen?“: In mehr als hundertdreißig Einträgen behandelt das Handbuch der politischen Ikonographie Themen aus der europäischen Geschichte zwischen Spätmittelalter und Gegenwart.
Hg. M. Warnke, U. Fleckner, H. Ziegler: Handubuch der politischen Ikonographie (C. H. Beck)

Literatur
„Pat und Patachon auf der Flucht vor dem nationalsozialistischen Hexer“: Das wünschenswerte große Historienepos Mittelamerikas ist dieser Geschichtsunterricht in Romanform leider nicht geworden.
Horacio Castellanos Moya: Der schwarze Palast (S. Fischer)

Kritik in Kürze
„Lastertugend“: Eine Aufsatzsammlung zum Thema Luxus.
Hg. C. Weder, M. Bergengruen: Luxus. Die Ambivalenz des Überflüssigen in der Moderne (Wallstein Verlag)

„Mordgeübt“: Zwanzig Reportagen über das Morden.
Jürgen Schreiber: Gnadenlos (C. Bertelsmann)

Die Welt

Heute leider nix.

Süddeutsche Zeitung

„Die Steine des Sisyphos“: Günter Grass über Journalismus und Politik – Die Rede von der Jahrestagung der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche in Hamburg in ungekürzter Form.

„Hochspannungspoesie“: Eine mit größter Kennerschaft und editorischer Sorgfalt erstellte Werkausgabe Klopstocks.
Friedrich Gottlieb Klopstock: Werke und Briefe. Historisch-kritische Werkausgabe (de Gruyter)

„Von Allah zu Kopernikus“: Der Physiker Jim al-Khalil räumt mir positiven und negativen Mythen gleichermaßen auf.
Jim al-Khalil: Im Haus der Weisheit. Die arabischen Wissenschaften als Fundament unserer Kultur (S. Fischer)

„Ich bin gerne Schweizer, aber…“: Zum 100. Geburtstag von Max Frisch fragt eine Züricher ausstellung nach der Gegenwart des Schriftstellers.

„Peter Stephan Jungk“: Der Buchpreis der Salzburger Wirtschaft 2011 geht an den österreichisch-amerikanischen Autor, Übersetzer und Dokumentarfilmer Peter Stephan Jungk.

die tageszeitung

„Eichborn setzt auf Lessing“: Eichborn-Insolvenzverwalter Holger Lessing spricht erstmals von möglichen Kooperationen „mit einem starken Partner“.

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