Home > Umgeblättert > Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und mit einem halben Dutzend Taschenbuchempfehlungen

Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und mit einem halben Dutzend Taschenbuchempfehlungen

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Und noch einmal Helmut Kohl: „Ein Bild von einem Mann“: Zehn Jahre nach dem Tod seiner Frau kämpft er um die Deutungshoheit der Geschichte, es falle ihm schwer, das Schrumpfen seines Denkmals auf Lebensgröße zu ertragen, so Stephan Hebel über die beiden Bücher
> Heribert Schwan: Die Frau an seiner Seite, Heyne
> Walter Kohl: Leben oder gelebt werden, Integral

Mit einem Comic Israel verstehen versucht sich Sarah Glidden bei Panini nach dem Motto, tun wir mal ganz naiv und bringt ein empfehlenswertes Debut zustande.

„Zuviel von allem“: Zum Beispiel von Pathos ist in Oliver Adams Gegenwinde, Klett-Cotta.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der Roman zum Stresstest von Griechenland Petros MarkarisFaule Kredite, Diogenes.

Eine Wiederentdeckung bringt Osburg mit Andrea Givone und dessen Das Haus der Häuser auf den Markt.

In Kürze
> „Der Blick des Flaneurs“: Franz Hessel: Ein Flaneur in Berlin, Das Arsenal
> „Sandburgen“: José Saramago: Über die Liebe und das Meer, Hoffmann und Campe

„Auf dem Marktplatz der Ideen kommt die produktive Neugier schnell zu kurz“: Philip Mirowski: Science-Mart, Harvard University.

Dicke Beilage zum 60-jährigem Bestehen des Goethe-Instituts

Süddeutsche Zeitung

„Zeitgenosse der Zukunft“ titelt die Zeitung zum 200. Geburtstag von Franz Liszt, leider ohne Buchempfehlungen.

„Der große Glanz inmitten des Hauens und Stechens“, das erzählt Ingeborg Walter in ihrem Bildband über Die Strozzi. Eine Familie im Florenz der Renaissance, C.H.Beck

Barbara Frischmuth wird 70.

„Neue Taschenbücher“ gibt es auch:

> „Günter Anders und die Angst als moralische Haltung“ in Die Zerstörung unserer Zukunft, Diogenes.
> „Das Leben ist schön“ zeigt der Roman von Ugo Riccarelli, dtv
> „Europa vor dem Sturm“ schildert Philipp Blom in Der taumelnde Kontinent, dtv
> „Dominique Manotti und die Zasterjahre Frankreichs“, die sind der Hintergrund für den Roman Roter Glamour, Argument
> „Wo bist du, Bovist du“: dichtet Wiglaf Droste in Auf sie mit Idyll, Edition Tiamat
> „Die Wurzeln der Mutter“ sucht James Mc Bride in Die Farbe von Wasser, btb

Die Welt

Feuilleton-Aufmacher: „Papier wird geduldig“: Mit dem Buch Entschuldigung Ich bin Deutsch will der Murmann Verlag gegen E-Book- und Blogger-Wahn eine alte Gattung wiederbeleben, die gute alte Flugschrift.

Financial Times Deutschland

Laut einer Enquete-Kommission des Bundestages soll das Urheberrecht an die Erfordernisse des Internets angepasst werden. Das Bewusstsein für die schöpferische Leistung solle gestärkt werden. Soweit ist man schon mal.

Neue Züricher Zeitung

>Thomas Wolfes „imposantes“ Prosastück Die Party bei den Jacks, erschienen im Manesse-Verlag
>“Ein Seelendrama“: Franz Overbecks Aufzeichnungen zu Friedrich Nietzsche in Erinnerungen an Friedrich Nietzsche, Berenberg-Verlag.
>Silvia Bovenschen über das „Unvollkommene Verschwinden“ in ihrem Roman Wie geht es Georg Laub?, S. Fischer
>Roxana Saberi schildert in Hundert Tage. Meine Gefangenschaft im Iran die Erlebnisse ihres Aufenthaltes als Reporterin, Eichborn Verlag.
>Ein Briefroman in moderner Form über den „euro-asiatischen Kulturaustausch“: Piano Chinois, von Etienne Barilier , Editions Zoé.

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige

Wie war Ihr Monat, Thomas Hummitzsch?

„Wie war Ihr Monat?“ fragen wir monatlich Branchenmenschen. Dieses Mal Thomas Hummitzsch, der vom VdÜ – Verband deutschsprachiger Übersetzer/innen literarischer und wissenschaftlicher Werke e. V. mit der Übersetzerbarke 2025 ausgezeichnet wurde.

weiterlesen