Home > Umgeblättert > Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und 200 Jahre Liebes- und Ehesachen

Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und 200 Jahre Liebes- und Ehesachen

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Der chinesische Schriftsteller Liao Yiwu (Für ein Lied und hundert Lieder ist nach Berlin geflohen, um dem Publikationsverbot seines Buches zu entgehen. Sein 600 seitiger Bericht über seinen Gang durch die Gefängnisse und die Umerziehung kommt am 21. Juli bei S. Fischer.

„Untergehen tun wir lange nicht“: Ingeborg Bachmann als Soap-Autorin bei Die Radiofamilie Suhrkamp) („Einblick in ein Kapitel ambitionierten Nachkriegsradios“).

„Sommerfrische, schal“: Über die ersten zwei Comicbände von Stéphane Heuets Comic-Nachdichtung („mit souveräner Leichtigkeit“) von Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit.

„Verführung des Autors als kleiner Junge“: Gemeint ist Najem Walis „kleines Epos über eine heilige Liebe im Schlachthaus der irakischen Geschichte“ Engel des Südens (Hanser); „bewegend“.

Und „Eine Wolke aus Nullen“ meint Günter Grass und seinen kürzlichen Vortrag vor Journalisten.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Vorgestellt werden die KINDER-UND JUGENDBÜCHER

Killing God von Kevin Brooks (DTV),“ein treffendes Bild unerträglicher Realitäten“.

John Newmans „Verlustroman“ Anni (Fischer Schatzinsel); („tröstlich“) .
Salah Naoura Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums, ein „moderner Schelmenroman“ (Beltz & Gelberg).

Unter NEUE SACHBÜCHER wird gelobt Hannelore Schlaffers Essay Die intellektuelle Ehe. Der Plan vom Leben als Paar (Hanser); sie führt „elegant und umsichtig durch zweihundert Jahre Liebes- und Ehesachen“.

Im Literaturteil:

„Produziert ihr Kälte, ich produzier´ Wäre“: Gemeint ist Martin Walsers neuer Roman Muttersohn (Rowohlt), in dem er „die Themen seine Lebens“ bündle und der „trägt diese große Bürde ohne falsche Gelassenheit.“

„Eine verfeinerte Form von Kreuzigung“: Kritisches zum morgigen 80. Geburtstag über Zu viel Glück von Alice Munro (S. Fischer).

Die Welt

Auch hier kurz, dass Liao Yiwu (Für ein Lied und hundert Lieder nach Berlin geflohen ist, um dem Publikationsverbot seines Buches zu entgehen. (bald bei S. Fischer); gemeldet wird auch, dass Ulrich Peltzer den Heinrich Böll Preis erhält.

Die Bücher in der Beilage hatten wir schon vorgestern gemeldet [mehr…]

Süddeutsche Zeitung

„Es rumort im Reich des kleinen Prinzen“: Ein Bericht über den Ausbau eines Museums zu Antoine de Saint-Exupéry und den Erbenstreit um seinen Nachlass.

Und auch hier (wie in der FAZ) zum morgigen 80. Geburtstag von Alice Munro(Zu viel Glück,S. Fischer), allerdings jede Menge Lob von Verena Auffermann: Sie habe „den Zenit ihrer erbarmungslosen Einfacheit erreicht“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert